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Frankfurt-Bonames: 13-Jähriger feuert Schreckschusswaffe auf Kontrahenten ab

In Frankfurt-Bonames hat ein 13-Jähriger nach einem Streit eine Schreckschusswaffe gezogen und auf seinen Kontrahenten geschossen. Die Ursache ist laut Polizei noch unklar.

2 Min. Lesezeit
Frankfurt-Bonames: 13-Jähriger feuert Schreckschusswaffe auf Kontrahenten abAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Streit eskaliert: 13-Jähriger schießt in Frankfurt-Bonames auf Kontrahenten.

Es hätte ein gewöhnlicher Sonntagabend im Frankfurter Stadtteil Bonames sein können – stattdessen endete ein Streit auf der Friedrichsdorfer Straße am 18. Oktober gegen 19 Uhr mit einer Schreckschusswaffe. Wie die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf die Frankfurter Polizei berichtet, war es nach bisherigen Erkenntnissen der 13-jährige Junge, der die Waffe zog und aus kurzer Entfernung in Richtung eines Geschädigten schoss.

Vier Personen, ein heftiger Streit, ein Schuss aus kurzer Distanz

Die Polizei schildert den Ablauf so: Auf der Friedrichsdorfer Straße war am Sonntagabend ein heftiger Streit zwischen vier Personen im Gange. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung habe der 13-Jährige eine Schreckschusswaffe gezogen und mindestens einmal in Richtung eines Beteiligten abgefeuert – aus kurzer Entfernung. In der Folge kam es zwischen den Anwesenden zu einem Gerangel.

Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Schütze festgehalten werden. Die Polizei war damit offenbar schnell genug vor Ort, um eine weitere Eskalation am Ort selbst zu unterbinden.

Wechselseitige Anzeigen, vieles bleibt offen

Die eingesetzten Beamten nahmen wechselseitige Anzeigen auf. Das bedeutet: Nicht nur der 13-Jährige, sondern auch die übrigen Beteiligten müssen sich auf Ermittlungen einstellen – es werden also Vorwürfe in beide Richtungen geprüft. Warum es am Sonntagabend auf der Friedrichsdorfer Straße überhaupt zum Streit kam, ist laut Polizei Frankfurt weiter Gegenstand laufender Ermittlungen. Auch zur Frage, woher ein 13-Jähriger an eine Schreckschusswaffe gelangte und ob es Verletzungen gab, enthält die bisherige Mitteilung keine Angaben.

Was das für dich heißt: Solange die Polizei keine neuen Details veröffentlicht, bleibt das Bild vor allem das eines Vorfalls, bei dem ein Kind im Streit zur Waffe griff – aus kurzer Distanz, mitten in einem Frankfurter Stadtteil, an einem Sonntagabend um 19 Uhr.

Was das Recht zu Schreckschusswaffen sagt

Die Frankfurter Rundschau weist in ihrem Bericht auf einen Punkt hin, der über den konkreten Fall hinausweist: Das Führen einer Schreckschusswaffe ist in Deutschland nur mit einem Waffenschein erlaubt. Ein 13-Jähriger erfüllt diese Voraussetzung nicht. Wie die Polizei diesen Umstand im konkreten Fall einordnet, ist Teil der laufenden Ermittlungen. Die Zeitung schreibt zudem, dass die Polizei nicht nur in Frankfurt wegen Schreckschusswaffen-Einsatz im Streit ausrückt – der Bonames-Vorfall steht nach dieser Lesart also nicht allein.

Drei Fragen, die offen bleiben

Was genau hat den Streit unter den vier Personen ausgelöst? Woher stammte die Schreckschusswaffe? Und welche Konsequenzen hat der Vorfall für den 13-Jährigen – strafrechtlich, aber auch im Hinblick darauf, wie er überhaupt an die Waffe kommen konnte? Antworten auf all das stehen zum Berichtszeitpunkt aus.

Quelle: Frankfurter Rundschau

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