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Pariser Autosalon: Was du über Aito wissen musst

Aito steht auf dem Pariser Autosalon – eine neue Welle chinesischer Premium-Marken wagt den Sprung nach Europa. Was das für Käufer bedeutet.

2 Min. Lesezeit
Pariser Autosalon: Was du über Aito wissen musstAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Aito in Paris: Was taugt die neue China-Premium-Marke für Europa.

5,30 Meter lang, bis zu 900 PS stark, und die Scheinwerfer projizieren den Schriftzug „Bonjour" auf die Umgebung – so begrüßt das Flaggschiff-SUV Aito 9 die Besucher am Stand der jungen chinesischen Marke in Paris. Was auf den ersten Blick wie eine verspielte Lichtinstallation aussieht, ist der Auftakt zu einer ziemlich konkreten Europa-Offensive.

Aito wurde vom chinesischen Seres-Konzern gegründet und nutzt den Pariser Autosalon, der noch bis zum 18. Oktober läuft, um gleich vier Modelle zu zeigen: die SUV Aito 9, 8, 7 und 6. Der Auftritt ist großzügig dimensioniert und auffällig inszeniert – Aito will in Europa nicht nur liefern, sondern als eigenständige Premium-Marke wahrgenommen werden.

Ein Flaggschiff, das sich nicht versteckt

Der Aito 9 ist das Modell, um das sich in Paris alles dreht. Das 5,30 Meter lange Oberklasse-SUV kommt in Zweifarblackierung, mit reichlich Chromschmuck und einer LED-Technik, die nicht nur leuchtet, sondern kommuniziert. Zur Premiere zeigen die einzeln ansteuerbaren Lichtpunkte der Scheinwerfer den Schriftzug „Bonjour", am Heck scheinen animierte Quallen durch die Rückleuchten zu schwimmen. Luxus soll hier sichtbar sein – ein Selbstverständnis, das gehobenen Komfort, hochwertige Materialien und digitale Assistenzsysteme verbinden will.

Die Basis: Strom, kombiniert mit Reichweitenverlängerer

Technische Grundlage aller Modelle ist die sogenannte Seres-MF-Plattform. Im Kern setzt sie auf elektrische Antriebe, die sich mit Range-Extender-Verbrennern kombinieren lassen – also E-Antrieb für den Alltag, kleiner Verbrenner als Reichweitenverlängerer für die Langstrecke. Welche Modelle mit welchen Antrieben tatsächlich nach Europa kommen, verrät Aito noch nicht. Derzeit werden die Fahrzeuge an europäische Zulassungsvorschriften, Straßenverhältnisse und Fahrgewohnheiten angepasst.

Marktstart Herbst 2027 – fünf NCAP-Sterne als Zielmarke

Nach Europa kommen soll es im Herbst 2027 – so der aktuelle Plan. Beim Thema Sicherheit gibt Aito eine ehrgeizige Marke aus: fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest nach dem Standard von 2026. Die Assistenzsysteme sollen speziell auf europäische Verkehrsbedingungen abgestimmt werden. Parallel baut Aito eine eigene europäische Serviceorganisation auf – geplant sind unter anderem lokale Ersatzteilversorgung, digitale Fahrzeugdiagnose und ein eigener Kundendienst.

Rückenwind aus China: über 1,2 Millionen verkaufte Fahrzeuge

In China hat sich Aito nach eigenen Angaben als Anbieter hochpreisiger SUV etabliert – das Unternehmen spricht von mehr als 1,2 Millionen verkauften Fahrzeugen. Premium ist im Autobau das Segment, in dem besonders viel Geld verdient wird; diese Rechnung treibt in China gerade mehrere neue Luxusmarken voran, denen der Heimatmarkt nicht mehr genug Absatz bietet.

Was das für dich bedeutet

Wenn du in den nächsten Monaten über ein gehobenes E-Auto nachdenkst, bekommst du voraussichtlich mehr Auswahl auf den Tisch. Der konkrete Aito-Marktstart ist allerdings erst für Herbst 2027 angekündigt – bis dahin heißt es vor allem: beobachten, welche Modelle und Antriebskombinationen tatsächlich angekündigt werden.

Die andere Seite: Bei Service, Werkstattnetz und Wiederverkaufswert hat eine junge Marke in Europa noch nichts vorzuweisen. Das ist die Wette, die du mit jedem neuen China-Premium-Anbieter eingehst – und sie lässt sich erst beurteilen, wenn die ersten Fahrzeuge hier wirklich auf der Straße stehen.

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit SPS Spot Press Services. Mehr Hintergründe zur Entwicklung chinesischer Marken in Europa findest du im Originalartikel der Frankfurter Rundschau.

Quellen

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AI-unterstützt · redaktionell betreut

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