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Will Burnham Brüssel näher zurückholen?

Andy Burnham hat der Regierung vorgeworfen, den EU-Deal radikaler umzusetzen als im Brexit-Referendum von 2016 angekündigt. Er warnte Ministerien davor, vor der Prüfung möglicher Optionen eigene Positionen zu äußern.

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Will Burnham Brüssel näher zurückholen?AI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Andys Burns Brexit-Kritik: „Härter“ als 2016 versprochen.

Andy Burnham hat den Brexit-Deal der Konservativen scharf kritisiert. Nach seiner Aussage ist der mit Brüssel ausgehandelte Kurs härter als das, was den Wählern im Referendum von 2016 versprochen wurde.

Das richtet sich direkt an die Mitglieder seiner Regierung. Für alle, die sich mit dem EU-Austritt beschäftigen, markiert die Kabinettssitzung einen möglichen Kurswechsel: Burns eigene Vorschläge für eine engere Verbindung zur EU sollen geprüft werden, bevor sich andere Ministerien öffentlich positionieren.

Warum Burnham den ausgehandelten Deal kritisiert

Der Vorwurf

Burnham erklärte bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch, der aktuelle Deal sei ein schlechter Deal. Die Konservativen hätten mit Brüssel eine Vereinbarung getroffen, die weiter gegangen sei als die Zusage, mit der beim EU-Referendum für den Brexit geworben worden sei.

Damit rückt Burnham nicht nur den konkreten Verhandlungsweg in den Mittelpunkt. Er stellt auch die politische Darstellung der Brexit-Regierung infrage: Die versprochene Richtung und die tatsächlich ausgehandelte Regelung passten seiner Einschätzung nach nicht zusammen.

Warum Minister jetzt keine eigenen Meinungen äußern sollen

Kabinettssitzung am Mittwoch

Burnham ermahnte die Ministerien, vor der Prüfung der Optionen keine Meinungen darüber zu äußern, wie die Regierung künftig mit der EU umgehen sollte. Anschließend schrieb er an die Frontbench, um seine Absichten für eine engere Verbindung zur Europäischen Union darzulegen.

Die Kette ist eindeutig: erst sollen die verfügbaren Optionen geprüft werden, dann kann die Regierung über ihre Linie entscheiden. Öffentliche Stellungnahmen einzelner Ministerien würden diesen Prozess nach Darstellung Burnhams nur erschweren.

Was das für die Debatte über den Brexit bedeutet

Ein möglicher Kurswechsel

Die Äußerungen stellen die bisherige Linie der Regierung infrage, ohne dass bereits ein neuer Deal oder eine konkrete Verhandlungsposition angekündigt wäre. Belegt ist vor allem, dass Burnham eine Prüfung stärkerer EU-Beziehungen vorantreibt und seine Ministerien zu Zurückhaltung auffordert.

Wichtig für die Einordnung: Burnhams Vorwurf bezieht sich auf den Vergleich zwischen dem **Referendumsversprechen von 2016** und dem **aktuellen Deal mit Brüssel**. Wie die Regierung diesen Vorwurf beantwortet und welche Optionen am Ende favorisiert werden, bleibt in den vorliegenden Angaben offen.

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Quellen

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