Drohne über dem BER: Flüge stehen 45 Minuten still
Am Hauptstadtflughafen BER ist am Abend eine Drohne gesichtet worden. Der Flugverkehr musste für rund 45 Minuten pausieren – ausgerechnet am Flughafen, an dem im ersten Halbjahr die meisten Drohnen in ganz Deutschland auftauchten.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert BER stellt Flugbetrieb wegen Drohnensichtung kurzzeitig ein.
Reisende am Berliner Hauptstadtflughafen BER mussten am Abend Geduld mitbringen: Wegen einer Drohnensichtung wurde der Flugbetrieb für etwa eine Dreiviertelstunde komplett gestoppt. Starts und Landungen waren in dieser Zeit nicht möglich, bevor der Betrieb wieder freigegeben wurde.
Beide vorliegenden Quellen bestätigen den Vorfall unabhängig voneinander. Nach Angaben des Spiegel wurde die Drohne am Abend gesichtet, der Stern berichtet, dass der Flugverkehr „erneut wegen eines Objektes pausieren" musste.
Was am BER passiert ist
Am Abend ging am BER plötzlich nichts mehr: Eine Drohne war im Bereich des Flughafens gesichtet worden, woraufhin der Flugbetrieb vollständig eingestellt wurde. Für rund 45 Minuten blieben Starts und Landungen aus, danach wurde der Betrieb schrittweise wieder freigegeben. Flugzeuge durften anschließend wieder starten und landen.
Der BER ist bei Drohnen ein Brennpunkt
Der aktuelle Vorfall reiht sich in ein Muster ein, das den BER seit Monaten belastet: Nach Angaben des Stern wurden im ersten Halbjahr an keinem deutschen Flughafen so viele Drohnen gesichtet wie am BER. Damit ist der Hauptstadtflughafen innerhalb Deutschlands der mit Abstand am häufigsten von Drohnensichtungen betroffene Standort – ein Befund, der über den konkreten Zwischenfall hinaus auf ein wachsendes Sicherheitsproblem im Luftraum rund um Berlin hinweist.
Was Reisende wissen sollten
Wer am Abend am BER starten oder landen wollte, musste mit Verspätungen rechnen. Wie viele Flüge konkret betroffen waren und ob einzelne Maschinen umgeleitet wurden, geht aus den vorliegenden Meldungen nicht hervor. Wörtlich heißt es beim Spiegel:
Flüge wurden für eine Dreiviertelstunde eingestellt, inzwischen dürfen Flugzeuge wieder starten und landen.
Der Stern ordnet den Vorfall in den größeren Zusammenhang ein:
An keinem deutschen Flughafen wurden im ersten Halbjahr so viele Drohnen gesichtet wie am BER. Jetzt musste der Flugverkehr erneut wegen eines Objektes pausieren.
Über Art, Größe und Herkunft der Drohne sowie über mögliche Ermittlungen oder ein polizeiliches Eingreifen wurde in den verfügbaren Meldungen nichts berichtet.
Hintergrund: Drohnen und Flughäfen
Drohnensichtungen zählen an deutschen Flughäfen seit Jahren zu den wachsenden Risiken für den Luftverkehr. Schon wenige hundert Gramm leichte Multicopter können bei Annäherung an Triebwerke oder Cockpits gefährlich werden – deshalb reagieren Flughafenbetreiber in der Regel mit sofortigen Start- und Landestopps, sobald ein Flugobjekt im gesicherten Bereich gesichtet wird. Wie oft solche Vorfälle am BER tatsächlich vorkommen, unterstreicht der aktuelle Stern-Bericht.
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