Bis 2045 nur noch 81,8 Millionen: Wer gewinnt – wer verliert?
Eine neue Studie prognostiziert: Bis 2045 schrumpft Deutschlands Bevölkerung auf rund 81,8 Millionen. Während viele Großstädte weiter wachsen, verlieren ländliche Regionen besonders viele Einwohner.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Bis 2045 nur noch 81,8 Millionen: Wo Deutschland schrumpft – und wo es weiter wächst.
Bis 2045 wird Deutschlands Bevölkerung auf rund 81,8 Millionen Menschen schrumpfen – moderat, aber spürbar. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zur Bevölkerungsentwicklung, die zeigt: Der Rückgang trifft die Regionen sehr unterschiedlich. Während viele Großstädte weiter wachsen könnten, verlieren vor allem ländliche Kreise überproportional viele Einwohner.
Sowohl Stern als auch Tagesschau greifen die Untersuchung auf und zeichnen ein einheitliches Bild: Die Einwohnerzahl sinkt über die kommenden knapp 20 Jahre – und das Stadt-Land-Gefälle wächst. Welche Kreise dabei zu den Gewinnern und welche zu den Verlierern gehören, ist eine der zentralen Fragen, die die Studie beantwortet.
Was die Studie konkret zeigt
Laut der Studie sinkt die Einwohnerzahl Deutschlands bis 2045 auf rund 81,8 Millionen. Den Rückgang beschreiben die Quellen als moderat – gemessen an der schieren Größe der Zahl. Über zwei Jahrzehnte summiert sich aber jeder Prozentpunkt Verlust zu Millionen Menschen, die in bestimmten Regionen fehlen werden.
Die Studie ordnet die Entwicklung in einen größeren demografischen Zusammenhang ein. Entscheidend ist nicht nur die Gesamtzahl, sondern die Verteilung: Wo wächst die Bevölkerung, wo schrumpft sie – und warum?
Großstädte wachsen, ländliche Regionen verlieren
Das Stadt-Land-Gefälle ist das wohl deutlichste Ergebnis der Studie. Während viele Großstädte weiter mit Zuzug rechnen können, verlieren vor allem ländliche Regionen überproportional viele Einwohner. Das betrifft nicht nur strukturschwache Gebiete in Ostdeutschland – die Studie zeigt, dass es auch in Westdeutschland Kreise geben wird, die zu den Verlierern dieser Entwicklung gehören.
Welche Kreise genau das sind und welche stattdessen zu den Gewinnern zählen, ist der Kern der Studie. Die Gründe dafür benennen die vorliegenden Berichte nicht im Detail – deutlich wird aber, dass die Entwicklung sich nicht gleichmäßig über Deutschland verteilt.
Was das für dich bedeutet
Die Studie stellt die Weichen für zwei sehr unterschiedliche regionale Zukünfte. Wo Städte wachsen, verdichtet sich das Leben – mit allen Folgen, die das für Wohnen, Infrastruktur und öffentliche Dienstleistungen haben kann. Wo Regionen schrumpfen, verteilt sich die Versorgung auf weniger Schultern, und die Frage, welche Angebote noch aufrechterhalten werden können, rückt in den Vordergrund.
Die zentrale Botschaft: Die bundesweite Durchschnittszahl von 81,8 Millionen erzählt nur die halbe Geschichte. Die andere Hälfte steht in den Regionen – und die werden sich in den kommenden knapp 20 Jahren weiter auseinanderentwickeln.
Update
Landrat Christoph Göbel (CSU) hat 37 Menschen aus dem südlichen Landkreis München mit Orden und Verdienstmedaillen für ehrenamtliches Engagement geehrt. Vier von ihnen erhielten die höchste Auszeichnung des Abends. · 2026-10-13 08:05 UTC
37 Orden und Medaillen für 37 Menschen aus dem südlichen Landkreis München: Landrat Christoph Göbel (CSU) hat sie für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Unter den Geehrten sind Bürgermeister, Gemeinderäte und Vereinshelfer, wie der Merkur berichtet.
Wie vielfältig das Engagement im Kreis ist, zeigt ein Blick auf die Geehrten: Die höchste Auszeichnung des Abends, das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt, ging nach Angaben des Würmtal-Anzeigers an vier Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis. Hinzu kamen neun Kommunale Verdienstmedaillen in Bronze.
Welche Auszeichnungen wurden verliehen?
Die Spanne reicht vom Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten über Kommunale Verdienstmedaillen in Bronze bis zu weiteren Orden. Göbel überreichte sie im Namen des Freistaats Bayern oder der Bundesrepublik Deutschland. „Wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement im Landkreis ist, zeigt sich eindrucksvoll an den heute Geehrten, denen ich heute im Namen des Freistaats oder der Bundesrepublik Deutschland Auszeichnungen überreichen darf“, wird der Landrat auf der Webseite des Landkreises zitiert.
Wer steht hinter den Orden?
Zu den Geehrten zählt nach Informationen des Würmtal-Anzeigers unter anderem Florian Ernstberger aus Gräfelfing. Im Bereich Hospizarbeit wurden nach Angaben der TZ mehrere Mitglieder eines Hospizvereins ausgezeichnet – darunter Rosina Linder, die sich dort seit 2011 engagiert, und Francie Richter, die 2023 zusätzlich eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin absolviert hat.
Wie begründet Göbel die Auszeichnung?
Ehrenamt ist kein Selbstverständlich, sondern ein Geschenk - für unsere Vereine, für unsere Kommunen und für das Miteinander im ganzen Landkreis.
Schon wieder eine Auszeichnung – die zweite Runde in kurzer Zeit
Nicht zu verwechseln mit der jetzigen Auszeichnungsrunde: Bereits im November 2025 hatte Göbel im Landgasthof Brunnthal 34 Bürgerinnen und Bürger geehrt, die sich in Sport- und Schützenvereinen des Landkreises engagieren. Auch dort gab es Ehrennadeln und Urkunden. Der Wochenanzeiger wiederum berichtet von einer weiteren Veranstaltung mit 32 Geehrten. Die drei Zahlen – 37, 34, 32 – deuten auf mehrere Zeremonien hin, die zeitlich nahe beieinander liegen.
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