Irak-Abzug beendet: Was kommt nach dem Bundeswehr-Rückzug?
Die letzten Bundeswehr-Soldaten sind nach mehr als einem Jahrzehnt aus dem Irak nach Deutschland zurückgekehrt. Das Verteidigungsministerium plant bereits eine neue Zusammenarbeit mit Bagdad.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Bundeswehr verlässt den Irak: Letzte Soldaten nach über einem Jahrzehnt zurück.
Mehr als zehn Jahre lang waren deutsche Soldatinnen und Soldaten im Irak stationiert – jetzt ist das letzte Kontingent zurück in Deutschland. Wie das Handelsblatt berichtet, endet damit eine der längsten Auslandsmissionen der Bundeswehr.
Konkrete Angaben zum Zeitpunkt der Rückkehr oder zur Zahl der Heimkehrer machen die Behörden bislang nicht. Klar ist nur: Die militärische Präsenz im Irak, wie sie das vergangene Jahrzehnt geprägt hat, gehört vorerst der Vergangenheit an.
Berlin plant offenbar neue Kooperation mit Bagdad
Ein endgültiger Schlussstrich unter das deutsche Engagement im Irak ist der Abzug nach jetzigem Stand nicht. Nach Informationen des Handelsblatts laufen im Verteidigungsministerium bereits Gespräche über eine künftige Zusammenarbeit mit der irakischen Regierung. In welcher Form – ob politisch, wirtschaftlich oder erneut militärisch –, ist noch offen.
Was die Rückkehr für die Bundeswehr bedeutet
Welche Aufgaben die deutschen Streitkräfte im Irak genau wahrgenommen haben und welche Bilanz die Verantwortlichen ziehen, ist derzeit nicht öffentlich. Sicher ist: Mit dem Abzug des Kontingents verändert sich auch die Rolle Deutschlands in einer der politisch fragilen Regionen des Nahen Ostens – und in Berlin stellt sich die Frage, wie die frei werdenden Kapazitäten künftig eingesetzt werden.
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