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Gastarbeiter-Jubiläum als Bühne: Erdogan trifft Wüst überraschend

Normalerweise lässt Erdogan nur Staatschefs vor – jetzt empfing er NRW-Regierungschef Hendrik Wüst überraschend in Ankara. Der Anlass: 65 Jahre Gastarbeiter-Abkommen.

2 Min. Lesezeit
Gastarbeiter-Jubiläum als Bühne: Erdogan trifft Wüst überraschendAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Erdogan bricht sein Protokoll: NRW-Ministerpräsident Wüst im Präsidentenpalast empfangen.

Wenn der türkische Präsident zum Gespräch in seinen Palast in Ankara lädt, sitzen normalerweise Staatschefs, Premierminister oder der deutsche Kanzler am Tisch – nicht aber ein Ministerpräsident eines Bundeslandes. Gen dieses Protokoll hat Recep Tayyip Erdogan jetzt gebrochen: überraschend empfing er Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst zu einem persönlichen Gespräch.

Was dich an der Sache interessieren dürfte: Wüst ist auf einer dreitägigen Reise in der Türkei. Offizieller Anlass ist das 65-jährige Jubiläum des deutsch-türkischen Gastarbeiter-Abkommens. Dass dabei ein Treffen mit Erdogan herauskommt, hatte vorher so niemand auf dem Zettel.

Warum die Begegnung als ungewöhnlich gilt: In Ankara empfängt der Präsident für gewöhnlich nur „seinesgleichen – also Staatsoberhäupter, Premierminister oder auch Bundeskanzler", wie das Handelsblatt formuliert. Dass er für Wüst eine Ausnahme macht, werten Beobachter als politisches Signal.

Was bislang über das Treffen bekannt ist

Nach Angaben der Tagesschau ist Wüst für drei Tage in die Türkei gereist. Im Zentrum der Reise steht das Jubiläum des Gastarbeiter-Abkommens, das 1961 zwischen der Bundesrepublik und der Türkei geschlossen wurde. Die Begegnung mit Erdogan sei für viele überraschend gekommen – sie stand offenbar nicht im offiziellen Programm.

Focus und Handelsblatt berichten übereinstimmend, dass das Gespräch im Präsidentenpalast in Ankara stattfand. Über konkrete Inhalte oder Ergebnisse des Treffens ist bislang aus den vorliegenden Quellen nichts bekannt.

Warum ein NRW-Ministerpräsident diplomatisch auffällt

Du fragst dich vielleicht, warum ausgerechnet Wüst nach Ankara fährt: NRW ist das Bundesland mit dem höchsten Anteil an Bürgerinnen und Bürgern mit türkischer Migrationsgeschichte. Damit hat das Land eine besondere Bindung an das Gastarbeiter-Abkommen und die nachfolgenden Generationen.

Die Symbolik des Treffens ist klar: Erdogan empfängt einen deutschen Spitzenpolitiker auf höchster Ebene – das ist ungewöhnlich, aber nicht ohne Wert. Wüst wiederum bekommt einen direkten Draht nach Ankara. Über konkrete Themen – von Wirtschaft über Migration bis Sicherheit – lässt sich aus den vorliegenden Quellen bislang nur spekulieren, deshalb halten wir uns hier an die Fakten.

Einordnung: Was bislang feststeht – und was nicht

Gesichert ist: Wüst reist offiziell wegen des 65. Jahrestags des Gastarbeiter-Abkommens in die Türkei und hat sich dabei mit Erdogan getroffen. Überraschend war laut allen drei vorliegenden Berichten vor allem, dass dieses Treffen zustande kam. Nicht bekannt sind aus den Quellen: die Dauer des Gesprächs, die Teilnehmer auf türkischer Seite und mögliche Vereinbarungen oder Absprachen.

Quellen

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