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EU verschiebt Methan-Regeln für Öl- und Gasimporte auf 2028

Die EU-Kommission will Klimaregeln für Methan-Emissionen bei Importen von Öl, Gas und Kohle wegen hoher Energiepreise erst Anfang 2028 anwenden. Noch müssen EU-Länder und Parlament zustimmen.

1 Min. Lesezeit
EU verschiebt Methan-Regeln für Öl- und Gasimporte auf 2028AI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert EU verschiebt Methan-Regeln für Öl- und Gasimporte: Was Brüssel jetzt plant.

Die EU-Kommission will Klimaschutzregeln für importiertes Öl, Gas und Kohle wegen der aktuellen Energiepreiskrise erst Anfang 2028 anwenden – deutlich später als ursprünglich geplant. In Brüssel sucht man nach Mitteln gegen die ausufernden Energiepreise, ein Weg der Behörde: bestimmte Klimaregeln später greifen zu lassen.

Die EU-Methanregeln sollen eigentlich für weniger Emissionen aus dem Energiesektor sorgen. Angesichts der ausufernden Energiepreise will die Kommission diese Klimaschutzmaßnahme für das Treibhausgas Methan vorerst lockern, wie mehrere Agenturen aus Straßburg berichten.

Welche Regeln sind betroffen?

Konkret geht es um Vorgaben für importierte Energieträger: Die Methan-Emissionen, die bei Förderung, Transport und Verarbeitung von Öl, Gas und Kohle außerhalb der EU entstehen, sollen erst Anfang 2028 strenger kontrolliert werden. ad-hoc-news.de schreibt, die Verschiebung betreffe

die Europäische Kommission will Klimaschutzregeln für importiertes Öl, Gas und Kohle wegen der Energiepreiskrise erst Anfang 2028 anwenden.

Quelle: ad-hoc-news.de
Damit fällt der Startschuss für strengere Importauflagen um mehrere Jahre nach hinten.

Was noch offen ist

Der Beschluss ist noch nicht gefallen. Wie die Zeit unter Berufung auf Kommissionskreise berichtet, muss die Behörde den Vorschlag noch offiziell vorlegen – und sowohl die EU-Länder als auch das Europaparlament müssen zustimmen. Erst dann wird die Verschiebung rechtlich wirksam. Bis dahin gilt: Die alten Fristen stehen weiter im Raum, konkrete Details zur Dauer der Verschiebung und zu Ausnahmen müssen erst noch ausgehandelt werden.

Was das bedeutet

Für Energieimporte in die EU ändert sich kurzfristig wenig, denn die Verschiebung muss erst durch das ordentliche Verfahren. Sollte der Plan umgesetzt werden, würden Methan-Vorgaben für Importe statt in den kommenden Monaten erst 2028 greifen – Kritiker sehen darin eine Schwächung des Klimaschutzes, die Kommission begründet den Schritt mit der akuten Belastung durch hohe Energiepreise. Berlin hat sich laut Handelsblatt noch nicht abschließend positioniert.

Quellen

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