Ferien-Immobilie: Selbstfinanziert – oder Selbstbetrug?
Der Traum von der Ferien-Immobilie, die sich selbst finanziert: Warum die Rechnung laut Immobilienexperte Jonas Hahn oft nicht aufgeht – und welche Regionen in Deutschland noch Chancen bieten.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Ferien-Immobilie kaufen: Warum der Traum zum Geldgrab wird.
Du träumst von einer eigenen Wohnung am Lieblingsurlaubsort – und die Mieteinnahmen sollen den Kredit tilgen? Klingt nach dem perfekten Plan. Doch Immobilienexperte Jonas Hahn warnt: Diese Rechnung geht in der Praxis oft nicht auf.
Die Idee ist verlockend: ein kleines Apartment am Lieblingsurlaubsort, das du selbst nutzt, wenn du dort bist – und das in der restlichen Zeit Gäste beherbergt. Die Einnahmen decken Tilgung, Zinsen und Nebenkosten – am Ende bleibt im Idealfall sogar ein Gewinn übrig. So zumindest das Werbeversprechen vieler Anbieter.
Doch die Realität ist meistens nüchterner. Wer eine Ferien-Immobilie kauft, trägt nicht nur einen Kredit, sondern auch die typischen Kosten eines Vermieters – inklusive saisonaler Schwankungen, Leerstand und Aufwand für Reinigung, Instandhaltung und Buchungsmanagement.
Warum die Selbstfinanzierung meistens nicht klappt
Viele Käuferinnen und Käufer sehen nur die Brutto-Rendite auf dem Papier und überschätzen, was am Ende wirklich auf dem Konto landet. In der Nebensaison stehen viele Ferienwohnungen wochenlang leer. Gleichzeitig fallen in touristisch geprägten Regionen oft höhere kommunale Abgaben an als anderswo – und genau diese Posten tauchen in der schönen Beispielrechnung selten auf.
Hinzu kommt ein Faktor, den viele Interessenten unterschätzen: den Zeitaufwand. Eine Ferien-Immobilie, die regelmäßig vermietet wird, ist fast ein kleiner Nebenjob – mit Schlüsselübergabe, Reinigung, Gästebetreuung und Reaktion auf Buchungen, oft spät abends oder am Wochenende.
Was Immobilienexperte Jonas Hahn beobachtet
Jonas Hahn kennt die Rechnung aus der Praxis. In seiner Einschätzung gehen viele Käufer mit einer Finanzierungserwartung in den Kauf, die auf Annahmen beruht – und nicht auf einer realistischen Auslastung über das ganze Jahr. Die versprochene Selbstfinanzierung ist in vielen Fällen eher Wunschdenken als sauberer Wirtschaftlichkeitsnachweis.
Wo es in Deutschland überhaupt noch Chancen gibt
Trotz aller Warnungen gibt es Standorte, an denen eine Ferien-Immobilie als Kapitalanlage noch funktionieren kann – etwa Regionen mit ganzjährig hoher Nachfrage oder einem begrenzten Angebot. Welche das konkret sind, wie die Preise dort aussehen und worauf du beim Kauf achten solltest, liest du im vollständigen Artikel bei Spiegel.
Fazit: Traum oder Geldgrab – das hängt von dir ab
Eine Ferien-Immobilie ist nicht automatisch ein schlechtes Investment. Wenn du sie selbst regelmäßig nutzt und nur gelegentlich vermietest, kannst du Freude und ein kleines Zusatzeinkommen verbinden. Wenn du dagegen auf eine schnelle, sichere Rendite hoffst, prüfe die Zahlen kritisch – inklusive aller Nebenkosten, Steuern und Leerstandsrisiken.
Mehr Details und die konkrete Einschätzung von Jonas Hahn findest du im verlinkten Spiegel-Artikel. Hol dir am besten mehrere Meinungen ein, bevor du unterschreibst – und rechne mit einem realistischen Szenario, nicht mit dem Werbeversprechen. Viel Erfolg beim Prüfen.
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