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Warum Googles KI zum Risiko für die Suche wird

Google verzeichnet bei der suchbezogenen Werbung eine deutliche Verlangsamung: Im dritten Quartal stiegen die Einnahmen nur noch um 12 Prozent, nachdem sie im zweiten Quartal um 17 Prozent und im ersten Quartal um 19 Prozent gestiegen waren.

2 Min. Lesezeit
Warum Googles KI zum Risiko für die Suche wirdAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Google unter Druck: Die eigene KI bremst die Suchwerbung.

12 Prozent – so stark ist das Wachstum der suchbezogenen Werbeeinnahmen von Google im dritten Quartal noch. Das berichtet Le Monde. Ein Quartal zuvor waren es 17 Prozent, im ersten Quartal sogar 19 Prozent. Damit verlangsamt sich das Wachstum zum ersten Mal in der Reihe der genannten Quartale. Klingt erst einmal nach einer normalen Schwankung? Genau hier liegt der spannende Teil: Google wird von der KI-Revolution betroffen, die das Unternehmen selbst vorangetrieben hat.

Für dich heißt das: Die Suche bleibt ein wichtiges Geschäft, aber der bisherige Wachstumsmotor verliert an Dynamik. Wer die Entwicklung der KI verfolgt, sieht hier einen konkreten Punkt, an dem Googles eigener technologischer Umbruch mit den Erwartungen an das Kerngeschäft kollidiert.

Die entscheidende Zahl kommt aus der Werbung rund um Suchanfragen. Die Wachstumsrate fällt seit dem ersten Quartal 2026 zurück: von 19 Prozent auf 17 Prozent und anschließend auf 12 Prozent. Le Monde liefert damit einen Anhaltspunkt für die Frage, ob die eigene KI-Entwicklung Googles bestehendes Geschäft schwächt.

Warum die Zahlen für Google wichtig sind

Bei Google dreht sich vieles um Suchanfragen und die Werbung, die rund um diese Suchanfragen platziert wird. Genau diese Erlöskomponente weist laut Le Monde im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr nur noch ein Wachstum von 12 Prozent aus. In den vorangegangenen Quartalen waren die Werte höher.

Die Entwicklung ist damit eindeutig: Das Wachstum bleibt positiv, verliert aber an Tempo. Gerade bei einem Konzern wie Google wirkt das bemerkenswert, weil die KI-Entwicklung nicht von außen kommt, sondern Teil des eigenen Geschäftsmodells ist. Das Unternehmen hat die Revolution angestoßen, die nun auch seine bisherigen Wachstumsbereiche erreicht.

Was die Zahlen über die eigene KI sagen

Die Meldung liefert keine fertige Erklärung für die Verlangsamung. Sie zeigt aber, wo der aktuelle Wendepunkt liegt: Die Suche und die damit verbundene Werbung wachsen weiter, nur nicht mehr mit dem Tempo der ersten Monate des Jahres.

Für einen nüchternen Blick heißt das: Google verliert nicht automatisch sein Kerngeschäft. Das Suchgeschäft wächst laut den genannten Zahlen immer noch. Was sich verändert, ist die Wachstumsrate. Das macht die eigene KI zu einem Risiko für die bisherige Erlöslogik – und zugleich zu einem Beispiel dafür, wie schwer sich große Technologiekonzerne selbst bremsen können.

Was du aus der Meldung mitnehmen kannst

Die Kernaussage lässt sich in drei Punkten zusammenfassen:

  • Das Wachstum bleibt positiv: Die suchbezogenen Werbeeinnahmen von Google stiegen im dritten Quartal um 12 Prozent.
  • Der Abstand nimmt zu: Zuvor hatte das Wachstum 17 Prozent betragen, im ersten Quartal sogar 19 Prozent.
  • Die KI ist nicht nur ein äußerer Wettbewerbsfaktor: Sie ist eine Entwicklung, die Google selbst vorangetrieben hat und mit der das Unternehmen seine Sucherlöse schwächen könnte.

Mehrere Folgen für Aktionäre, Werbekunden oder Nutzer nennt die vorliegende Meldung nicht. Sicher belegt sind zunächst nur die Verlangsamung der suchbezogenen Werbung – und die Tatsache, dass sie in einer Phase einsetzt, in der Google die KI selbst vorantreibt.

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Quellen

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