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Mehr Radwege, keine A100: So trommelt der Grünen-Chef für Rot-Grün-Rot

Grünen-Fraktionschef Werner Graf macht in Berlin öffentlich Stimmung für ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken. Im Mittelpunkt stehen mehr Radwege, ein besserer Nahverkehr und der Verzicht auf eine A100-Verlängerung.

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Mehr Radwege, keine A100: So trommelt der Grünen-Chef für Rot-Grün-RotAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Graf wirbt für Rot-Grün-Rot – und setzt auf drei Verkehrsthemen.

Werner Graf macht sich für ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken stark. Der Fraktionschef der Berliner Grünen hat am 19. Oktober 2026 öffentlich für eine rot-grün-rote Koalition geworben und dabei vor allem verkehrspolitische Punkte aus dem Sondierungspapier hervorgehoben.

Laut Tagesspiegel stehen für Graf drei Punkte im Mittelpunkt: mehr Radwege, eine bessere Nahverkehrsqualität und der Verzicht auf eine Verlängerung der A100. Zugleich spreche der Fraktionschef von einer „neuen Zeit in der Verkehrspolitik" – nach Angaben der Zeitung ein Signal an die eigene Basis, die bei Koalitionsverhandlungen besonders auf das ökologische Profil achtet.

Warum gerade die A100 das politische Signal ist

Die A100-Verlängerung gehört zu den meistdiskutierten Verkehrsprojekten der Hauptstadt. Befürworter sehen sie als notwendige Entlastung des Stadtverkehrs, Kritiker werfen dem Projekt vor, neuen Verkehr eher anzuziehen als zu verlagern. Sollte Rot-Grün-Rot den Weiterbau tatsächlich stoppen, wäre das ein klarer Kurswechsel in der Berliner Verkehrspolitik – und ein sichtbares Ergebnis einer neuen Senatskoalition.

Was Radwege und Nahverkehr konkret bedeuten

Mehr Radwege und eine bessere Nahverkehrsqualität treffen für viele Berlinerinnen und Berliner einen konkreten Alltagsnerv. Überfüllte U-Bahnen, verspätete Busse und unzuverlässige S-Bahnen gehören seit Jahren zu den häufigsten Beschwerden in der Stadt. Die im Sondierungspapier angekündigten Investitionen in Bus und Bahn würden daher weit über die klassische grüne Wählerschaft hinaus wirken – und gleichzeitig die ökologische Bilanz des Berliner Verkehrs verbessern.

Was Graf mit dem Auftritt erreichen will

Das öffentliche Auftreten des Grünen-Fraktionschefs ist Teil der laufenden Regierungsbildung in Berlin. SPD, Grüne und Linke verhandeln über ein gemeinsames Sondierungspapier, das nun offenbar so weit gediehen ist, dass die Grünen-Fraktion dafür werben kann. Mit dem klaren Hervorheben verkehrspolitischer Erfolge macht Graf den Mitgliedern und der Öffentlichkeit greifbare Anknüpfungspunkte an die Hand – und macht das Bündnis mit SPD und Linken anschlussfähig für die eigene Wählerschaft.

Was jetzt noch aussteht

Mit seinem Werben für Rot-Grün-Rot positioniert sich Graf in einer entscheidenden Phase der Regierungsbildung. Das Sondierungspapier ist bisher eine Verhandlungsgrundlage – die eigentlichen Koalitionsverhandlungen und die Zustimmung der Parteigremien stehen noch aus. Ob die Grünen-Basis am Ende mitzieht, wird sich an den konkreten Formulierungen im endgültigen Koalitionsvertrag zeigen.

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