Hunderte auf der Straße, Thunberg mittendrin: So lief die Palästina-Demo in Kreuzberg
Am dritten Jahrestag des Hamas-Terrorangriffs auf Israel haben in Berlin-Kreuzberg Hunderte für Palästina demonstriert. Greta Thunberg war mit dabei – die Polizei meldet mehrere Festnahmen.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Greta Thunberg bei Pro-Palästina-Demo in Berlin: Was am 7. Oktober in Kreuzberg passierte.
Du hast es vielleicht in deinem Feed gesehen: In Berlin-Kreuzberg sind am 7. Oktober 2026 Hunderte Menschen für Palästina und gegen den Krieg im Gazastreifen auf die Straße gegangen – und Greta Thunberg war mittendrin.
Der Termin war kein Zufall: Am 7. Oktober 2023 hatte die islamistische Hamas Israel mit einem verheerenden Terrorangriff überfallen. Drei Jahre danach fanden in Berlin nach Angaben mehrerer Medien sowohl Gedenkveranstaltungen als auch propalästinensische Demonstrationen statt. Die Polizei war nach übereinstimmenden Berichten mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Warum der Jahrestag des 7. Oktober Demonstrationen anzieht
In Berlin treffen am Jahrestag des Hamas-Angriffs seit 2023 regelmäßig zwei Linien aufeinander: das Gedenken an die israelischen Opfer auf der einen, Protest gegen die israelische Kriegsführung im Gazastreifen auf der anderen Seite. Die Polizei versucht, beide Lager räumlich zu trennen – was in den vergangenen Jahren immer wieder nur teilweise gelang.
Die Demonstration in Kreuzberg stand nach Berichten der Berliner Morgenpost unter dem Slogan „Stoppt den Gaza-Genozid. Stoppt den Krieg". Demonstriert wurde laut Focus Panorama von einigen Hundert Menschen – „für Palästina und gegen den Krieg im Gazastreifen", wie es in dem Bericht heißt.
Stoppt den Gaza-Genozid. Stoppt den Krieg
Was am Boden in Kreuzberg passierte
Nach den vorliegenden Berichten – darunter eine Meldung der Zeit – zog der Protest durch den Bezirk Kreuzberg. Während die Morgenpost und die Zeit die Versammlung klar in Kreuzberg verorten, fällt in einer dpa-Meldung, die mehrere Medien aufgriffen, auch der Ort Berlin-Mitte. Ob es sich um zwei parallele Kundgebungen oder einen Zug durch mehrere Bezirke handelte, geht aus den vorliegenden Berichten nicht eindeutig hervor.
Fotos und Videos zeigen Greta Thunberg, wie sie mit anderen Demonstrierenden lief – erkennbar an ihrer hellen Mähne und dem für sie typischen blauen Basecap. Die schwedische Klimaaktivistin war in den vergangenen Monaten wiederholt bei pro-palästinensischen Aktionen in Europa aufgetreten. Neben ihr waren nach Medienberichten weitere bekannte Gesichter aus der linken Szene Berlins vor Ort. Der Zug verlief laut ersten Berichten zunächst friedlich – im Verlauf kam es laut Morgenpost, n-tv und tag24 jedoch zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Mehrere Festnahmen und ein Großaufgebot der Polizei
Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, nahm die Polizei im Laufe der Demonstration mehrere Personen fest. Details zu den Vorwürfen – mögliche Verstöße gegen das Versammlungsrecht oder Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – wurden in den vorliegenden Berichten zunächst nicht einheitlich genannt. Verletzte soll es nach ersten Angaben nicht gegeben haben.
Die Polizei kündigte für den Tagesverlauf weitere Informationen an. Beobachter rechneten damit, dass sich die Lage in Kreuzberg am Abend noch zuspitzen könnte – der 7. Oktober ist in Berlin traditionell ein Datum mit deutlich erhöhter Polizeipräsenz.
Was das für deinen Abend in Berlin bedeutet
Wenn du am Abend in Kreuzberg oder angrenzenden Bezirken unterwegs bist, rechne mit Straßensperrungen, einem erhöhten Polizeiaufgebot und vollen ÖPNV-Linien rund um die Demonstrationen. Demonstrationen zum Jahrestag des 7. Oktober sorgen in der Hauptstadt seit drei Jahren regelmäßig für ein angespanntes Innenstadtbild – und für politische Diskussionen über die Grenzen zwischen Versammlungsrecht und Symbolkraft.
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