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Brachiale Lösung: Spieler setzt 18-Zoll-Monitor auf sein Handheld – und liebt es

Ein Spieler kann auf seinem Handheld nichts erkennen und packt kurzerhand einen 18-Zoll-Monitor obendrauf. Das klingt absurd – ist für ihn aber die perfekte Lösung.

3 Min. Lesezeit
Brachiale Lösung: Spieler setzt 18-Zoll-Monitor auf sein Handheld – und liebt esAI MODIFIED

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TVS News KI redaktionell betreut präsentiert 18-Zoll-Bildschirm auf dem Handheld: Wenn die Augen nicht mehr mitmachen, wird gebastelt.

Wenn der Handheld-Bildschirm nicht mehr reicht, kommt ein 18-Zöller obendrauf

Der Reddit-User »cdnAli« liebt seinen Handheld – sieht darauf aber kaum noch etwas. Auch mit einer neuen Brille bleibt das Display seines Asus ROG Ally für ihn ein Problem. Statt das Gerät beiseitezulegen, hat er sich kurzerhand einen zweiten Bildschirm gebaut – und der ist mit 18 Zoll alles andere als handelsüblich.

Die Sache trifft einen Nerv: Handheld-Gaming ist einer der größten Trends der Spielebranche der vergangenen Jahre, doch die vergleichsweise kleinen Displays haben ihre Tücken. Texte in Spielen werden schnell zur Herausforderung, wenn man ohnehin schon weiter weg sitzt. Kommt dann noch eine Sehschwäche dazu, reicht das oft selbst dann nicht, wenn das Gerät technisch einwandfrei ist. Genau in dieser Situation steckt cdnAli.

Daniel-Düsentrieb mit 3D-Drucker und Touchscreen

Sein Selbstbau klingt so skurril wie funktional: Ein günstiger, leichter 18-Zoll-Touchscreen-Monitor dient als zweites Display, ein eigens am 3D-Drucker gefertigter Mount hält alles zusammen. Heraus kommt ein Setup, das cdnAli auf Reddit kurz und trocken beschreibt:

„Es ist lächerlich und ich liebe es.“

cdnAli, Reddit

In den Kommentaren sammelt er reichlich Anerkennung für die Idee – aber auch besorgte Reaktionen von Usern, die beim Anblick schon Probleme mit den Handgelenken befürchten. Denen antwortet cdnAli selbst: Er habe 20 Jahre auf dem Bau gearbeitet und trage seine Kinder regelmäßig herum, daher sei das zusätzliche Gewicht kein Thema für ihn.

Knapp unter einem Kilo, dünner als ein Snack-Tablet

Tatsächlich bringt der Bildschirm-Aufsatz nach seinen Angaben etwas weniger als ein Kilogramm auf die Waage. Solche Zweit-Displays sind online in großer Auswahl zu finden – sie werden in der Regel direkt über das angeschlossene Gerät mit Strom versorgt, sind dadurch besonders flach und leicht und unterstützen vielfach auch höhere Bildraten. Mit anderen Worten: Das Konzept ist nicht exotisch, nur die Anwendung hier ist es.

Das zusätzliche Gewicht scheint dabei kaum ein Problem darzustellen.

Quelle: GameStar

Vom Couch-Mount in Flugzeug-Manier zur 18-Zoll-Lösung

Die jetzige Konstruktion ist nicht sein erster Versuch. In den Kommentaren erzählt cdnAli, dass er vorher bereits einen Display-Mount direkt an der Seite seiner Couch befestigt hatte – den Bildschirm konnte er wie im Flugzeug-Backseat in sein Sichtfeld schieben, wenn er ihn brauchte. Was blieb, war der Verlust an Mobilität. Der Wunsch, trotz XXL-Display nicht an die Couch gefesselt zu sein, brachte ihn am Ende zur jetzigen Variante mit dem 18-Zoll-Monitor und selbst gedrucktem Halter.

Wenn die Augen nicht mehr mitmachen, wird gebastelt

Sein Post trifft offenkundig einen Nerv – nicht, weil ihn alle nachbauen wollen, sondern weil er eine Frage ausspricht, die sich viele Handheld-Fans stellen: Reichen die eingebauten Displays wirklich für jeden? Wenn die Augen schwächeln, die Sitzposition keinen optimalen Blick erlaubt oder schlicht die Schriftgröße im Spiel nicht mit dem Mini-Bildschirm harmoniert, stoßen selbst gute Geräte an Grenzen, an denen kein Software-Update etwas ändert.

Ein Nischen-Trick mit Symbolwirkung

Was als kurioser Einzelfall beginnt, ist deshalb mehr als nur ein Schmunzler aus dem subreddit. Es zeigt, wohin die Community geht, wenn das reguläre Setup nicht mehr trägt: Statt das Gerät auszumustern oder sich mit müden Augen zu arrangieren, wird kurzerhand ein Bildschirm draufgesetzt – fertig ist die Notlösung, die in keinem Handbuch steht. Ob andere Spieler cdnAlis Beispiel folgen werden, ist offen. Dass die Idee verfängt, zeigen die Reaktionen unter seinem Post.

Quellen

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