Kiel hält an Tim Walter fest – trotz Krisensitzung und Tabellenletztem
Trotz sieben siegloser Spiele und Platz 18: Holstein Kiel hält an Trainer Tim Walter fest. Am Samstag wartet Tabellenführer Hertha BSC – die Bewährungsprobe für den Coach.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Holstein Kiel setzt weiter auf Tim Walter: Tabellenletzter empfängt den Ersten.
Sieben Spiele ohne Sieg, Platz 18, eine Krisensitzung im Hintergrund – und Tim Walter steht am Samstag trotzdem an der Seitenlinie. Holstein Kiel hat vor dem Heimspiel gegen Tabellenführer Hertha BSC bestätigt, dass der 50-Jährige auch in dieser Partie Coach der „Störche" bleibt.
Was die Personalie so brisant macht: Kiel empfängt am Samstag ausgerechnet den Ersten der 2. Bundesliga. Eine schwierigere Standortbestimmung für Walter gibt es im Spielplan derzeit nicht. Die Verantwortlichen des Klubs entschieden sich dennoch gegen einen schnellen Schnitt – zumindest vorerst.
Was die Krise bei Holstein Kiel so groß macht
Nach dem 0:1 bei Eintracht Braunschweig am vorherigen Spieltag und ohne Saisonsieg im Oktober ist die Lage ernst. Sieben sieglose Spiele in Folge stehen in der Bilanz, der Blick auf die Tabelle zeigt den Klub ganz unten. Die Kieler Nachrichten formulieren es deutlich: „Die Luft für Störche-Chefcoach Tim Walter wird dünner."
Trotzdem hat der Verein den Trainer nicht freigestellt. Wie die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf den Kieler Sportchef berichtet, werde Walter den Klub „auch im anspruchsvollen kommenden Spiel betreuen".
Warum das Hertha-Spiel zum Lackmustest wird
Die Ausgangslage könnte kaum extremer sein: Letzter empfängt Erster. Hertha BSC reist mit breiter Brust an die Förde, Kiel braucht dringend Punkte, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht komplett zu verlieren. Für Walter ist die Partie eine Bewährungsprobe auf Bewährung – verliert der Tabellenletzte auch gegen den Spitzenreiter, wird die Diskussion um seine Person mit Sicherheit neu entfacht.
Was du als Fan mitnehmen kannst: Die Vereinsführung kauft Walter mit dem Hertha-Spiel Zeit, kein Vertrauen. Das Ergebnis am Samstag wird entscheiden, wie lange die Schonfrist wirklich dauert.
Welche Signale die Berichte aus dem Umfeld senden
Die Berichte aus dem Umfeld des Klubs lesen sich wie ein letztes Aufbäumen vor einer möglichen Trennung. Die Hamburger Morgenpost titelt: „Trainer kann uns nicht alles vorsagen" – ein Hinweis darauf, dass auch innerhalb der Mannschaft die Geduld mit dem Coach nicht unbegrenzt ist. Gleichzeitig bekommt Walter weiter Rückendeckung, wie die Mopo nach dem Braunschweig-Spiel berichtet.
Das Bild, das die Quellen zeichnen, ist eindeutig: Kiel setzt am Samstag auf Kontinuität, weil die Alternative – ein Trainerwechsel vor dem Topspiel – noch größeres Risiko bedeutet hätte. Ob die Rechnung aufgeht, zeigt sich auf dem Platz. Auch der Tagesspiegel greift die dpa-Meldung auf.
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