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Eine Million Euro unter Pseudonym: Allende überrascht den Literaturbetrieb

Die chilenisch-amerikanische Autorin Isabel Allende hat den mit einer Million Euro dotierten Premio Planeta erhalten – unter Pseudonym, mit „La hora antes del alba“, einer Fortsetzung ihres 1982er-Debüts „Das Geisterhaus“.

2 Min. Lesezeit
Eine Million Euro unter Pseudonym: Allende überrascht den LiteraturbetriebAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Isabel Allende gewinnt spanischen Premio Planeta – unter Pseudonym und mit Fortsetzung von „Das Geisterhaus“.

Isabel Allende hat den renommiertesten spanischen Literaturpreis gewonnen – und die Welt erfuhr erst im Moment der Verkündung, dass sie es ist. Die 84-jährige chilenisch-amerikanische Autorin setzte sich am Donnerstag bei der 75. Auflage des Premio Planeta mit dem Roman La hora antes del alba durch – eingereicht unter einem Pseudonym.

Eine Million Euro, umgerechnet rund 843.000 britische Pfund, ist der Preis wert. Damit gehört der Premio Planeta zu den lukrativsten Literaturpreisen der Welt. Die Auszeichnung ist aber mehr als nur ein Scheck: Sie ist eine literarische Rückkehr. Denn Allendes neues Buch ist eine Fortsetzung von „Das Geisterhaus“ (The House of the Spirits), ihrem weltberühmten Debüt aus dem Jahr 1982.

Worum es im neuen Roman geht

La hora antes del alba – wörtlich „Die Stunde vor der Morgendämmerung“ – greift die Figuren aus Allendes erstem Roman wieder auf. „Das Geisterhaus“ ist eine mehrere Generationen umspannende Familiensaga, angesiedelt in einem von Chile inspirierten Land, geprägt von politischen Umbrüchen.

Eine Fortsetzung nach 44 Jahren ist ein seltenes Ereignis. Dass ausgerechnet der höchstdotierte spanische Literaturpreis diese Rückkehr würdigt, macht die Nachricht für Leserinnen und Leser doppelt interessant – und für den internationalen Buchmarkt zu einem der seltenen Momente, in denen ein neues Werk einer etablierten Großautorin wirklich Aufsehen erzeugt.

Wie das Pseudonym die Spannung erzeugte

Dass die Preisträgerin unter einem Künstlernamen eingereicht hatte, wurde erst nach der Verkündung in Spanien bekannt. Über das Pseudonym selbst und die Beweggründe berichten die vorliegenden Quellen nicht – nur, dass Allendes Identität im Moment der Preisverkündung gelüftet wurde.

Der Premio Planeta ist normalerweise eine Veranstaltung mit prominenten Namen und großer Inszenierung. Dass eine Autorin von Allendes Bekanntheitsgrad die Anonymität wählte, gibt der ohnehin besonderen Nachricht noch eine zusätzliche Ebene – das Ende war klar, der Weg dorthin nicht.

Was du aus der Nachricht mitnehmen kannst

Eine der wichtigsten Autorinnen der lateinamerikanischen Literatur kehrt mit einer Fortsetzung ihres meistgelesenen Werkes zurück. Der Premio Planeta, einer der bestdotierten Literaturpreise der Welt, honoriert diesen Schritt mit einer Million Euro. Wann der Roman ins Deutsche übersetzt wird und wie er dort aufgenommen wird, werden die nächsten Monate zeigen.

Quellen

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