LIVE
Jesús de Miguel: Sánchez-Pizjuán wird zur GedenkstätteAmsterdam-Tipps: 14 Erfahrungen für Anfänger – lohnt sich die Reise?Oscar Micheaux Roadshow 2027: Große Pläne für Indie-FilmeBank of England erhöht Leitzins auf 4 %: Was das für dein Geld bedeutetFrankreich statt Italien: Bombendrohungen beeinträchtigen Europas FlügeSpritpreisdeckel: SPD setzt Wirtschaftsministerin Reiche FristNintendo: Umsatz rückläufig, aber die Switch 2 hält ihren Rekord mit 26,35 Millionen KonsolenChannel 4 stoppt MAFS UK: Was die Vergewaltigungsvorwürfe auslöstenPlayStation 6: Sony hält den Plan trotz Kosten und Hardware-SorgenHouston schränkt ICE-Kooperation ein: Was die Entscheidung bedeutetiPhone 18e: Laut Insider soll ein besserer Chip das günstige iPhone verbessernWoW Forever setzt auf PvP: Neue Ränge, Belohnungen und Schlachtfelder

Sicheres AD durch Tiering: Was der neue iX-Workshop verspricht

iX bietet einen Workshop, in dem Admins lernen, ihre AD-Domäne mit dem Enterprise Access Model und einem sauberen Tiering vor Rechteausweitung zu schützen.

3 Min. Lesezeit
Sicheres AD durch Tiering: Was der neue iX-Workshop versprichtAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert iX-Workshop: Active Directory mit Tiering absichern – EAM im Fokus.

Ein einziges kompromittiertes Domänen-Admin-Konto reicht, um in vielen Unternehmen die gesamte Active-Directory-Umgebung zu übernehmen. Wer das verhindern will, kommt an einem sauberen Tiering-Konzept kaum vorbei. Genau hier setzt ein neuer Workshop der iX an.

Im Mittelpunkt steht das Enterprise Access Model (EAM), ein gestuftes Berechtigungsmodell, das privilegierte Konten nach Tiers trennt und so laterale Bewegung im Netzwerk erschwert. Das Ziel: Rechteausweitung innerhalb der eigenen Domäne unterbinden, bevor Angreifer sie ausnutzen.

Was der iX-Workshop verspricht

Die iX richtet sich mit dem Format explizit an Administratorinnen und Administratoren, die ihre AD-Domäne gegen moderne Angriffstechniken wie Pass-the-Hash, Kerberoasting oder die laterale Eskalation über Service-Konten härten wollen. Der heise-Ankündigung zufolge dreht sich dabei alles um die Frage, wie Tiering im EAM konkret umgesetzt wird – also welche Konten in welche Tier gehören, wie Übergänge abgesichert werden und welche technischen Mechanismen in Active Directory dafür zur Verfügung stehen.

Erfahren Sie, wie Sie mit dem Enterprise Access Model eine Rechteausweitung verhindern und so die Active-Directory-Domäne Ihres Unternehmens schützen.

Quelle: heise online / iX

Warum Tiering im Active Directory gerade jetzt wieder brennt

Active Directory ist seit Jahren das Rückgrat der IT-Infrastruktur in Unternehmen – und entsprechend beliebt bei Angreifern. Ransomware-Banden, Spionagegruppen und initiale Access Broker bewegen sich bevorzugt über AD, weil eine einmal übernommene Domäne Tür und Tor zu Mail, Fileshares und Cloud-Anbindungen öffnet. Klassische Verteidigungslinien wie eine flache Admin-Struktur oder geteilte Domänen-Admin-Konten reichen dafür längst nicht mehr.

Ein Tiering-Modell im Sinne des Enterprise Access Models ordnet Konten und Systeme in klar getrennte Schichten – etwa Tier 0 für die Domänen-Controller und privilegierte Verwaltung, Tier 1 für Server und Tier 2 für Endgeräte. Anmeldevorgänge werden so organisiert, dass ein kompromittierter Arbeitsplatz-Rechner nicht direkt zum Sprungbrett in die höchste Schicht wird. Genau diese Trennung ist es, die Angreifern das Leben schwer macht und Incident Respondern im Ernstfall sauberere Aufräumarbeiten erlaubt.

Was Admins konkret mitnehmen sollen

Aus der Ankündigung geht hervor, dass der Workshop das EAM nicht nur vorstellt, sondern auf die eigene AD-Realität übersetzt. Dazu gehört typischerweise: Bestandsaufnahme der eigenen Konten- und Gruppenstruktur, Einordnung bestehender Service-Konten in die Tiers, Konzept für saubere Anmeldewege (separate Admin-Workstations, getrennte Credentials) und Notfallpfade für den Ernstfall, ohne das Tiering auszuhebeln.

Erfahrene AD-Admins bekommen so einen Rahmen, um ihre bestehende Rechtevergabe gegen ein etabliertes Referenzmodell zu spiegeln. Wer bisher eher pragmatisch – etwa mit einem „Hauptadmin für alles“ – gearbeitet hat, sieht im EAM, wo genau die Hebel für eine Reduktion der Angriffsfläche liegen.

Für wen sich der Workshop lohnt

Wenn du in einem Unternehmen mit gewachsener AD-Struktur arbeitest, in der über Jahre immer mehr Sonderkonten und Hilfskonstruktionen entstanden sind, ist ein Tiering-Projekt meistens kein Selbstläufer. Ein strukturierter Einstieg über das Enterprise Access Model hilft, Diskussionen mit Management und Audit nicht mit Bauchgefühl, sondern mit einem klaren Modell zu führen.

Interessant ist das Format auch für kleinere Teams, die noch gar kein formales Tiering betreiben, aber merken, dass ihre AD-Landschaft zu groß und zu unübersichtlich geworden ist, um weiter „nach Gefühl“ zu verwalten. Wer den Schritt vom „funktioniert schon irgendwie“ zum „ist belastbar dokumentiert und kontrolliert“ gehen will, findet im EAM einen praxisnahen Bezugsrahmen.

Fazit

Active Directory absichern ist kein einmaliges Projekt, sondern Daueraufgabe. Das Enterprise Access Model liefert dafür einen klaren Ordnungsrahmen, Tiering ist das Werkzeug, mit dem privilegierte Rechte in der Domäne entflochten werden. Der iX-Workshop bündelt beides für Admins, die ihre AD-Domäne nicht nur verteidigen, sondern dauerhaft robust aufstellen wollen.

Mehrwert für dich: Details zu Terminen, Preisen und Anmeldung findest du direkt bei heise online und in der iX. Wer sich vorab einlesen will, findet auf heise+ regelmäßig Hintergründe zu Active Directory, Tiering-Modellen und Incident Response.

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.