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Android 17 für alte Handys: LineageOS 24 ist fertig

LineageOS 24 ist veröffentlicht. Die neue Custom-ROM basiert auf Android 17 und bringt WebUSB-Flash-Tools sowie Updates der eigenen Apps auf zahlreiche Geräte.

3 Min. Lesezeit
Android 17 für alte Handys: LineageOS 24 ist fertigAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert LineageOS 24 ist da: Android 17 für viele Smartphones.

Vier Monate nach Google hat LineageOS nachgezogen: Das Custom-ROM-Projekt hat Version 24 veröffentlicht, die auf Android 17 basiert. Letztes Jahr, so hebt heise online hervor, erschien LineageOS 23 auf Android-16-Basis ungefähr im selben Zeitfenster – das Team hält den eigenen Takt also ziemlich stabil.

Was das konkret für dich heißt: LineageOS 24 steht laut heise für „zahlreiche aktuelle und ältere Geräte“ vieler Hersteller bereit – Asus, Google, Motorola, OnePlus, Samsung und Xiaomi sind namentlich genannt. Neu in die Liste aufgenommen hat das Team 24 Geräte. Wenn dein Smartphone also seit Monaten oder Jahren kein offizielles Update mehr gesehen hat, ist das oft der Weg, trotzdem auf eine aktuelle Android-Version zu kommen.

Google hat die Spielregeln verändert

Dass LineageOS diesmal vier Monate gebraucht hat, hat einen konkreten Hintergrund. Google hatte laut heise online Anfang dieses Jahres angekündigt, den Android-Quellcode nur noch halbjährlich ins AOSP zu schieben. Zusammen mit dem Mitte letzten Jahres eingeführten Risk-Based Update System (RBUS) bedeutet das für Custom-ROM-Entwickler mehr Aufwand: Große Sicherheitspatches erscheinen nur noch quartalsweise, monatlich schließt Google nur noch Lücken mit hohem Risiko.

LineageOS scheint das hinzunehmen und integriert nach eigener Aussage sämtliche Sicherheitspatches von August 2025 bis Oktober 2026 in die Zweige 18.1 bis 24.0. „Wie immer werden wir vollständige Sicherheitsbulletins integrieren und die Zeichenfolge für den Sicherheitspatch-Stand entsprechend anpassen – und zwar in allen Zweigen, für die Google aktiv Bulletins bereitstellt“, zitiert heise online aus der Ankündigung. Aktuell deckt das LineageOS 21 (Android 14) und neuer ab. Für die älteren Zweige 18.1, 19.1 und 20.0 will LineageOS die Patches weiterhin zurückportieren – die Anzeige des Patch-Standes wird dort aber nicht angepasst, weil Google für diese Versionen keine attestierbaren Patchsätze mehr liefert.

App-Werkstatt kurz vor dem zehnten Geburtstag

LineageOS wird am 24. Dezember 2026 zehn Jahre alt – und hat im Vorfeld viele seiner Core-Apps überarbeitet. Die meisten Anwendungen haben einen Anstrich in Googles neuer Designsprache „Material Design 3 Expressive“ bekommen. Dazu kommen handfeste Neuerungen: Mit Canvas gibt es ein neues Bildbearbeitungsprogramm mit Zuschneiden, Weißabgleich, Filtern und weiteren Grundfunktionen. Der Browser Jelly unterstützt jetzt PWA-ähnliche Apps über den Verknüpfungsmechanismus, der Mediaplayer Twelve soll bei umfangreichen Bibliotheken schneller laden und auf der Aktivitäts-Registerkarte die meistgespielten Alben und Genres anzeigen. Der SetupWizard präsentiert sich im Material-Design-3-Look mit neuen, flüssigeren Animationen.

Praktisch ist der neue Updater: Er bekam laut Team „eine verbesserte Benutzererfahrung und logischen Ablauf sowie integrierte Hinweise zur Erläuterung für die Nutzer“ – und Updates werden standardmäßig gestreamt, wodurch sich die Installationszeit auf Geräten mit A/B-Partitionen „erheblich verkürzen“ soll.

Flashen direkt aus dem Browser

Richtig neu ist das browserbasierte Flashen. LineageOS führt WebUSB-Tools für mehrere gängige Methoden ein – ADB, Fastboot, Amlogic-Burn und Samsungs Odin-Protokoll. Der Browser kommuniziert dann direkt mit dem angeschlossenen Gerät, „damit man seltener separate Flash-Programme suchen, installieren und ausführen“ müsse, wie das Team schreibt – insbesondere für Nutzer, die zwar Anleitungen folgen können, aber lieber auf zusätzliche Desktop-Software verzichten möchten.

Wichtig zu wissen: Die Webtools sollen die bestehenden Installationsanleitungen nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen. Im LineageOS-Wiki bleiben die etablierten Methoden dokumentiert – sie sind Standard und der unterstützte Weg für jedes Gerät. Zudem variiert die Kompatibilität der Webtools laut Entwicklern je nach Gerät, Browser, Betriebssystem und USB-Verbindung.

Der Rest der Custom-ROM-Welle zieht nach

Mit LineageOS 24 als Basis dürften jetzt auch andere Custom-ROM-Projekte nachziehen – heise online nennt hier Murena /e/OS, iodéOS und crDroid. Sie nutzen LineageOS als Unterbau, um Arbeit bei der Entwicklung ihrer Android-Forks zu sparen.

Die kompletten Details, die Liste der unterstützten Geräte und die jeweiligen Installationswege findest du im Originalartikel bei heise online: LineageOS 24 ist fertig: Android 17 für viele Smartphones.

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Quellen

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