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Manosphere-Doku: Marc Fennell taucht ins 'tiefe Ende' ein

Marc Fennells neue ABC-Doku über die Manosphere will mehr zeigen als Louis Theroux' Netflix-Film – der australische Journalist wagt dafür das 'tiefe Ende' der Szene.

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TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Manosphere-Doku: Marc Fennell taucht ins 'tiefe Ende' ein.

Marc Fennell taucht absichtlich tief ein – mitten hinein in die Manosphere, jenes Sammelbecken maskulinistischer und frauenfeindlicher Online-Bewegungen, das seit Jahren in Sozialen Medien wächst. Der australische Journalist hat dafür eine neue Doku produziert, die mehr liefern soll als nur die nächste Skurrilitäten-Galerie.

Was Fennell von früheren Manosphere-Formaten unterscheidet, ist sein Anspruch auf "ein größeres Bild". Louis Theroux hatte das Thema bereits in einer Netflix-Doku behandelt – sein Blick galt vor allem den "cooked content creators", also den besonders fragwürdigen Stimmen der Szene. Fennell will darüber hinaus.

"Threw himself into the deep end", schreibt der Sydney Morning Herald – er begibt sich also mit voller Absicht in unangenehme Situationen, statt sie aus der Ferne zu beobachten. Was er dort konkret erlebt, ist bisher nur in Ansätzen bekannt. Klar ist: Die Doku ist nach den URL-Angaben des Sydney Morning Herald eine Produktion für den australischen Sender ABC.

Warum Fennell weiter gehen will als Theroux

Wer in der Manosphere nur die lautesten Figuren porträtiert, bekommt Karikaturen – aber keine Erklärung, warum die Bewegung wächst. Genau diese Lücke scheint Fennell füllen zu wollen: Innenansichten statt Außenperspektive, Lebensgefühl statt Skurrilitäten-Kabinett.

Dass der Sydney Morning Herald Fennell als "prolific Australian journalist" beschreibt, signalisiert zumindest Erfahrung. Wer in Australien über Jahre zu den produktiveren Journalisten gehört, hat die Manosphere nicht erst seit gestern auf dem Schirm.

Was das für dich bedeutet

Wann und wo die Doku in Deutschland verfügbar sein wird, ist aus der bisherigen Ankündigung nicht abzulesen. Was du aus dem Vorhaben mitnehmen kannst: Wer verstehen will, wie radikale Männlichkeitsbilder im Netz funktionieren, sollte Fennells Ansatz im Auge behalten. Eine Doku, die mehr sein will als eine Galerie fragwürdiger Stimmen, ist in dem Themenfeld selten – zumindest, wenn man dem Versprechen glaubt, ein "größeres Bild" zu liefern.

Quellen

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