Mitsubishi L200 ist zurück – und tritt direkt gegen den Hilux an
Mitsubishi bringt den L200 nach vier Jahren zurück auf den deutschen Markt – und fordert direkt den Toyota Hilux heraus. Wer einen will, sollte sich beeilen.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Mitsubishi L200: Pick-up kehrt nach vier Jahren Pause zurück nach Deutschland.
Ab Jahresende steht der Mitsubishi L200 wieder bei deutschen Händlern – nach einer Pause seit Ende 2022. Die sechste Generation startet bei 39.990 Euro, die Stückzahl ist zum Start auf 1.000 Exemplare begrenzt. Damit tritt Mitsubishi direkt gegen den Toyota Hilux an.
Vier Jahre Lücke in einem schrumpfenden Segment
Mitsubishi hatte den Vorgänger des L200 Ende 2022 aus dem Programm genommen. Seither fehlte im Modellportfolio der Japaner ein klassischer Pick-up – und zwar in einem Marktsegment, das ohnehin ausgedünnt ist. Wer hierzulande einen klassischen Pritschenwagen kaufen will, hat nicht mehr allzu viel Auswahl: Zahlreiche Hersteller haben sich in den vergangenen Jahren aus diesem Bereich verabschiedet. Übrig geblieben ist eine Käuferschaft, die vor allem aus Handwerkern, Landwirten und Freizeit-Abenteurern besteht. Dass Mitsubishi jetzt zurückkehrt, ist nach Angaben des Importeurs vor allem der beharrlichen Kundennachfrage zu verdanken – über Jahre haben die Japaner Hinweise aus dem Händlernetz gesammelt, dass die Nachfrage nach einem Mitsubishi-Pick-up nie ganz abgerissen war.
Ein „neuer“ L200, der seit 2023 in Thailand verkauft wird
Streng genommen ist der „neue“ L200 gar nicht mehr so neu. Die sechste Generation des Pritschenwagens wurde bereits 2023 in Thailand vorgestellt und wird seitdem auf verschiedenen Märkten unter dem Namen Triton verkauft. Erst mit einiger Verzögerung schafft sie nun den Sprung nach Europa. Für Mitsubishi Deutschland schließt sich damit eine Lücke im Modellprogramm, die seit Ende 2022 bestanden hatte. Technisch bleibt der Wagen seinen Wurzeln treu – also ein klassischer, robuster Pick-up-Aufbau. Bei Design und Ausstattung soll er allerdings den Anschluss an die inzwischen modernere Konkurrenz schaffen.
Der Haken: Kleinserien-Regelung und nur 1.000 Stück zum Start
Wer auf breite Verfügbarkeit hofft, wird ausgebremst. Der schwere Pick-up erfüllt künftige Abgasvorgaben nicht – und damit nicht die normalen EU-Typgenehmigungsverfahren. Mitsubishi verkauft ihn in Deutschland über eine Kleinserien-Regelung, die zwar weniger strenge Vorgaben mit sich bringt, im Gegenzug aber Stückzahllimits nach sich zieht. Die schöpfen die Japaner zum Start nicht einmal voll aus: Es gibt zunächst nur 1.000 Exemplare. Ob danach weitere Chargen folgen oder ob es bei diesem Kontingent bleibt, ist offen.
Was das für dich als Käufer bedeutet
Wenn du ernsthaft über einen L200 nachdenkst, ist jetzt der Zeitpunkt, beim Händler nachzufragen statt auf den letzten Drücker zu warten. Mit 39.990 Euro Einstiegspreis tritt der Wagen direkt gegen den Toyota Hilux an – und nach vier Jahren ohne Mitsubishi-Option ist die Auswahl im klassischen Pick-up-Segment ohnehin dünn geworden. Für Handwerker, Landwirte und Freizeit-Fahrer heißt das: endlich wieder eine Mitsubishi-Alternative auf dem deutschen Markt. Nur eben keine, bei der du dir Zeit lassen kannst.
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