Page und Plant brechen ihr eigenes 'Stairway'-Verbot – für Greta Gerwig
Greta Gerwig hat Jimmy Page und Robert Plant überzeugt: Erstmals ist Led Zeppelins 'Stairway to Heaven' offiziell in einem Filmtrailer zu hören – dem neuen Netflix-Film 'Narnia'.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Netflix bricht 55 Jahre Hollywood-Veto: 'Stairway to Heaven' im Narnia-Trailer.
55 Jahre lang haben Jimmy Page und Robert Plant jede Anfrage abgeschmettert. Kein Studio, kein Regisseur, kein Werbekunde bekam die Rechte an 'Stairway to Heaven' – die Liste der Absagen reicht von 'Almost Famous'-Macher Cameron Crowe bis zu unzähligen Trailer-Anfragen. Nun hat Netflix das Kunststück tatsächlich geschafft: Im ersten Trailer zu 'Narnia: el sobrino del mago' (Der Neffe des Zauberers) erklingt der Led-Zeppelin-Klassiker im Hintergrund.
Verantwortlich dafür ist Regisseurin Greta Gerwig. Sie hat Page und Plant persönlich angerufen, ihnen die Themen ihres Films nach C.S. Lewis erklärt und tatsächlich eine Zusage bekommen. Was Hollywood jahrzehntelang nicht geschafft hat, ist Gerwig in einem Gespräch gelungen. Für dich als Musik- und Filmfan heißt das: Der wohl meistverehrte Rocksong der Geschichte verlässt zum ersten Mal offiziell die Bühne und steht im Dienst einer Geschichte.
Wie 'Stairway to Heaven' zum heiligen Gral der Filmmusik wurde
Seit der Veröffentlichung auf 'Led Zeppelin IV' im Jahr 1971 gilt der Song als einer der meistgespielten Rocksongs überhaupt – und als Meme zugleich. In vielen Musikläden hängt deshalb das Schild 'No Stairway to Heaven', weil Kunden beim Gitarretesten unentwegt die ersten Takte anstimmen. Diese Verehrung hat Page und Plant über Jahrzehnte dazu gebracht, jede kommerzielle Nutzung in Film, Werbung und Serien strikt abzulehnen. Das Veto galt als eines der hartnäckigsten im Showgeschäft.
Cameron Crowe drehte eine Szene – sie schaffte es nicht in den Film
Der bekannteste gescheiterte Versuch stammt von Cameron Crowe. Für seinen halb-autobiografischen Film 'Almost Famous' (2000) drehte Crowe eine Szene, in der der Protagonist seiner Stiefmutter 'Stairway to Heaven' auf dem Plattenspieler vorspielt. Crowe kannte die Band seit seiner Jugend als Journalist – und bekam trotzdem am Ende ein Nein. Die Aufnahme fand den Weg in den fertigen Film nicht. Dass ausgerechnet Greta Gerwig nun mit einem Trailer-Einsatz Erfolg hatte, zeigt, wie ungewöhnlich dieser Durchbruch wirklich ist.
Das Gespräch, das alles änderte
Gerwig erzählt, dass sie direkt mit Page und Plant gesprochen hat. Sie erklärte ihnen die Themen der Verfilmung – und die beiden erkannten darin die Essenz ihrer eigenen Songpoesie wieder. Der entscheidende Punkt war laut Gerwig nicht Geld oder Marketingdruck, sondern die persönliche Überzeugung, dass der Song zur Geschichte passt.
Lo hicieron porque vieron la esencia de la historia en la película y ellos también admiran a C.S. Lewis y sienten un profundo respeto por su obra.
Page hat den Trailer nach der Freigabe selbst auf seinem Instagram-Profil geteilt und Gerwig öffentlich gelobt:
Tuve el privilegio de conocer a Greta Gerwig, una figura imponente en el mundo del cine.
Una creativa brillante y me emociona enormemente que haya elegido 'Stairway to Heaven' para el tráiler de su película.
Dass ausgerechnet der Gitarrist den Trailer teilt und die Regisseurin feiert, ist das deutlichste Signal: Dieses Mal haben Page und Plant wirklich selbst grünes Licht gegeben.
Was das für den Kinostart bedeutet
'Narnia: el sobrino del mago' ist eine der größten Netflix-Produktionen des kommenden Jahres. Mit dem musikalischen Stempel von Led Zeppelin im Trailer bekommt der Film sofort kulturelle Aufmerksamkeit weit über die Fantasy-Zielgruppe hinaus. Für dich heißt das: Jede Diskussion über legendäre Filmsongs wird in den nächsten Monaten an diesem Trailer nicht vorbeikommen – und Netflix hat ein Stück Popkulturgeschichte eingetütet, das Hollywood 55 Jahre lang verwehrt blieb.
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