Chinas Billigkonkurrenz: Setzt es der Offshore-Windbranche wie der Solarindustrie?
Deutsche Offshore-Windhersteller kämpfen mit fehlenden Aufträgen und Billigkonkurrenz aus China. Die Branche fürchtet, dass ihr das gleiche Schicksal wie der Solarindustrie droht – mit Werkschließungen und Produktionsverlagerungen nach Asien.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Offshore-Wind in Deutschland: Droht jetzt das Solar-Schicksal.
Die deutsche Offshore-Windbranche steht unter Druck. Bei den Herstellern wachsen die Sorgen, weil Aufträge ausbleiben und chinesische Wettbewerber die Preise drücken. Nun wird laut die Frage gestellt, ob der Branche das gleiche Schicksal droht wie einst der Solarindustrie.
Wo drückt der Schuh?
Nach dem Bericht von N. Peerenboom in der Tagesschau fehlt es in Deutschland derzeit an Projekten im Offshore-Bereich. Gleichzeitig machen chinesische Konkurrenten den heimischen Firmen das Leben schwer, weil sie Komponenten günstiger anbieten können. Diese Kombination aus Auftragsflaute und Preisverfall setzt die Unternehmen unter Druck – und das ausgerechnet bei einer Technologie, die für die Energiewende als unverzichtbar gilt.
Bei Windenergie-Firmen wachsen die Sorgen. Projekte fehlen, chinesische Konkurrenten unterbieten die Preise.
Die Solarbranche als Mahnung
Die Situation erinnert an ein bekanntes Muster aus einer anderen Zukunftsbranche: In der Solarindustrie haben einstige Weltmarktführer aus Deutschland und Europa den Wettbewerb gegen günstigere chinesische Produkte verloren – Werke schlossen, die Produktion wanderte nach China, Know-how verschwand. Die Tagesschau formuliert die Sorge deshalb so direkt: Droht das Schicksal der Solarenergie-Branche, indem Firmen schließen und die Produktion nach China geht?
Was auf dem Spiel steht
Offshore-Windparks vor der deutschen Küste sollen in den kommenden Jahren massiv ausgebaut werden. Wenn die industrielle Basis dafür im Inland wegbricht, könnte Deutschland bei einer Schlüsseltechnologie erneut in eine starke Abhängigkeit von asiatischen – vor allem chinesischen – Zulieferern rutschen. Das hätte Folgen für Versorgungssicherheit, Wertschöpfung und Tausende Arbeitsplätze entlang der Lieferketten.
Die Branche steht damit an einem Scheideweg: Gelingt es, neue Projekte anzustoßen und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern – oder wiederholt sich das Solar-Drama, nur diesmal auf hoher See?
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