Oscar-Saison: Was 'You Can See Everything' für A24, Fielder und Oppenheim bedeuten könnte
A24s neuer Dokumentarfilm 'You Can See Everything' über Elizabeth Holmes wird schon vor dem Kinostart für die Oscars gehandelt - und überraschend auch in einer Schauspiel-Kategorie.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Oscar-Chancen für A24s 'You Can See Everything': Warum die Doku plötzlich in einer Schauspiel-Kategorie mitmischt.
Die Oscar-Saison hat früh begonnen - und einer der ungewöhnlichsten Anwärter kommt in diesem Jahr aus dem Dokumentarfilm-Lager. A24s You Can See Everything wird laut dem Branchenportal Deadline bereits jetzt für mehrere Award-Kategorien gehandelt - darunter überraschenderweise auch für eine Schauspiel-Kategorie.
Wenn du dich fragst, was hinter dem Hype steckt: Hinter dem Film stehen die Regisseure Nathan Fielder und Lance Oppenheim. Ihr gemeinsames Werk behandelt die Geschichte von Elizabeth Holmes und kommt mit einer Laufzeit von knapp drei Stunden daher - deutlich länger als die meisten Dokumentarfilme. Was genau die Academy am Ende überzeugen soll, lässt sich aus dem bisher vorliegenden Material nicht ableiten.
Den Auftakt machte eine einmalige Vorstellung beim Telluride Film Festival über das Labor-Day-Wochenende. Die Screening-Veranstaltung wurde laut Deadline streng geheim gehalten - ohne Trailer, ohne vorab veröffentlichte Kritiken, ohne reguläre Pressevorführungen. Trotzdem gehört der Film seit dieser Vorstellung zu den meistdiskutierten Werken im diesjährigen Award-Circuit. Wenn du die Award-Saison im Blick behältst, ist das ein Name, den du dir merken solltest.
Warum ausgerechnet eine Schauspiel-Kategorie?
Dass ein Dokumentarfilm für eine Schauspiel-Kategorie ins Gespräch gebracht wird, ist ungewöhnlich. Solche Kategorien sind üblicherweise Spielfilmen vorbehalten. Die Tatsache, dass die Macher ihren Film dennoch in diesem Kontext positionieren, wirft Fragen auf - und könnte ein Zeichen dafür sein, wie nah You Can See Everything an der Spielfilm-Ästhetik entlang erzählt wird.
Welche konkrete Kategorie gemeint ist - ob Hauptdarstellerin, Nebendarstellerin oder eine andere - und welche Person am Ende tatsächlich im Gespräch sein könnte, geht aus der Deadline-Berichterstattung nicht hervor. Im Spoiler-Hinweis des Artikels ist allerdings ausdrücklich von "characters/actors" die Rede - was bestätigt, dass der Film über reines Archivmaterial hinausgeht.
Was bislang feststeht - und was nicht
Gesichert ist: A24 produziert einen Dokumentarfilm, der schon vor seinem offiziellen Kinostart das Oscar-Gespräch mitbestimmt. Das ist ungewöhnlich und unterstreicht die Aufmerksamkeit, die ihm in der Branche zuteilwird. Mit Fielder und Oppenheim stehen zudem zwei Regisseure dahinter, die das Projekt in einen erzählerisch aufwendigen, fast dreistündigen Rahmen kleiden.
Offen bleibt, in welchen konkreten Kategorien der Film am Ende ins Rennen gehen wird, welche Schauspielerin oder welcher Schauspieler überhaupt für eine Nominierung in Frage käme und wie die Academy selbst auf den Versuch reagieren wird, einen Dokumentarfilm in einer Schauspiel-Kategorie zu platzieren. Antworten darauf dürften erst in den kommenden Wochen folgen, wenn der Film einen regulären Veröffentlichungstermin erhält - bis dahin heißt es für dich: am Ball bleiben.
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