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Resident Evil Requiem – die Version, die fast ein anderes Spiel war

Ein Leak zeigt: Resident Evil 9 trug einst den Arbeitstitel 'Resident Evil Apocalypse' und sollte mit offener Welt, sechs Protagonisten und weniger Horror erscheinen – bevor Capcom auf den heutigen Survival-Horror-Kurs einschwenkte.

2 Min. Lesezeit
Resident Evil Requiem – die Version, die fast ein anderes Spiel warAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Resident Evil Requiem: Was die verworfene Version vorsah.

Wenn du Resident Evil Requiem startest, spielst du ein kompaktes Survival-Horror-Abenteuer – nicht das Open-World-Projekt, das Capcom für Teil neun der Reihe ursprünglich einmal geplant hatte. Nach einer neuen Meldung von Areajugones trug die verworfene Version den Arbeitstitel Resident Evil Apocalypse und sollte das Spielprinzip der Reihe spürbar umbauen.

Der Bericht stützt sich laut Areajugones auf Informationen eines der renommiertesten Filtermelder der Resident Evil-Reihe. Der spanischen Gaming-Seite zufolge unterschied sich die ursprüngliche Vision in mehreren Punkten deutlich vom veröffentlichten Requiem.

Was das für dich bedeutet: Wer Requiem heute anspielt, sieht nur einen Endpunkt – nicht den Weg, den Capcom eigentlich gehen wollte.

Was unter dem Arbeitstitel „Resident Evil Apocalypse" steckte

Die Arbeiten an Resident Evil 9 liefen laut Areajugones unter dem Codenamen Resident Evil Apocalypse. In dieser Phase verfolgte Capcom dem Bericht zufolge einen Open-World-Ansatz – also eine offene Spielwelt, in der du dich frei zwischen verschiedenen Arealen bewegen kannst, anders als in den bisherigen Hauptteilen, die stärker linear oder semi-linear aufgebaut sind.

Das wäre ein Bruch mit der zuletzt bewährten Resident Evil-Formel gewesen, die auf dichte Korridore, knappe Ressourcen und gezielte Schreckmomente setzt.

Sechs Protagonisten und weniger Horror: drei konkrete Änderungen

In der Überschrift seiner Berichterstattung listet Areajugones mehrere Punkte auf, in denen sich die verworfene Version vom fertigen Requiem abheben sollte. Drei davon sind klar benannt:

  • Open World: statt eng geführter Levelarchitektur eine offene Weltstruktur.
  • Sechs Protagonisten: die Erzählung sollte offenbar auf mehreren spielbaren Charakteren aufbauen statt auf einer einzelnen Hauptfigur.
  • Weniger Horror: der Survival-Horror-Anteil sollte zugunsten anderer Spielelemente zurückgefahren werden.

Areajugones spricht in der Überschrift zudem von „vielen weiteren Änderungen", nennt diese im vorliegenden Ausschnitt aber nicht im Detail. Welche Mechaniken, Schauplätze oder Erzählstrukturen darüber hinaus gestrichen wurden, bleibt damit vorerst unklar.

Was am Ende übrig blieb

Tatsächlich veröffentlicht wurde Resident Evil Requiem – ein Spiel, das sich stilistisch näher an die älteren Teile der Reihe anlehnt und Survival-Horror klar in den Mittelpunkt stellt. Welche Mechaniken, Schauplätze oder Story-Elemente aus der Apocalypse-Phase am Ende in Requiem landeten und welche nicht, beschreibt die vorliegende Quelle nicht.

Was du aus dem Leak mitnehmen kannst

Wenn du Resident Evil Requiem anspielst, lohnt sich der Blick darauf, was Capcom bewusst nicht gemacht hat. Die verworfene Idee zeigt, dass der Publisher offenbar nicht nur ein neues Szenario suchte, sondern eine grundsätzliche Richtungsentscheidung für die Marke. Dass am Ende der engere, horrorlastige Ansatz stand, passt zur Erfolgsbilanz der Reihe der letzten Jahre.

Wer tiefer einsteigen will, findet die Originalmeldung bei Areajugones – auf Spanisch.

Quellen

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