Gletschersterben in den Alpen: Aus dem Schlatenkees wurde in 7 Jahren ein See
Der Schlatenkees-Gletscher in den Hohen Tauern hat sich innerhalb von nur 7 Jahren von einer mächtigen Gletscherzunge in einen See verwandelt. Der slowenische Fotograf Mitja Kobal dokumentiert diese Verwandlung mit eindringlichen Vorher-Nachher-Bildern.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Schlatenkees: In nur 7 Jahren wurde aus mächtiger Gletscherzunge ein See.
Stell dir vor, du stehst an einem Ort in den Alpen, an dem vor wenigen Jahren noch eine gewaltige Eismasse lag – und stattdessen siehst du heute Wasser. Genau das ist am Schlatenkees in den Hohen Tauern passiert. Der slowenische Fotograf Mitja Kobal dokumentiert dort seit 2019, wie eine einst mächtige Gletscherzunge innerhalb von nur sieben Jahren zu einem See geworden ist. Seine Vorher-Nachher-Bilder machen den Wandel greifbar wie kaum ein anderes Projekt.
Was diesen Fall besonders macht: Geologische Veränderungen laufen normalerweise in Zeitspannen ab, die ein Menschenleben übersteigen. Am Schlatenkees dagegen reichen sieben Jahre aus, um eine Gletscherzunge komplett zu verlieren. Die Fotos, die Kobal in dieser Zeitspanne aufgenommen hat, erzählen diese Verwandlung Schritt für Schritt nach.
Was genau ist am Schlatenkees passiert?
Der Schlatenkees liegt in den Hohen Tauern, dem höchsten Gebirgszug der Alpen. Was dort über Jahrhunderte als massive Gletscherzunge lag, ist heute ein See. Laut Focus Stars zeigt ein direkter Vorher-Nachher-Vergleich den massiven Rückgang des Gletschers – und damit den Wandel von Eismassen zu einem Gewässer, wie er sich innerhalb weniger Jahre vollzogen hat.
Bilder wie diese wirken, weil sie den Klimawandel nicht abstrakt erklären, sondern sichtbar machen. Wer das Foto von 2019 neben das aktuelle Bild hält, sieht sofort: Hier hat sich etwas Grundlegendes verändert.
Wer steht hinter den Aufnahmen?
Hinter der Dokumentation steht Mitja Kobal, ein Fotograf aus Slowenien. Er begleitet den Schlatenkees seit 2019 mit seiner Kamera und hat die Verwandlung von einer Gletscherzunge zu einem See in einer Bildserie festgehalten. Seine Aufnahmen zeigen eindringlich, was mit dem Gletscher in nur sieben Jahren passiert ist – und liefern damit Belege, die über bloße Messwerte hinausgehen.
Warum diese Bilder so bedeutsam sind
Gletscher reagieren empfindlich auf Veränderungen von Temperatur und Niederschlag. Wenn eine Gletscherzunge innerhalb eines so kurzen Zeitraums komplett verschwindet und an ihrer Stelle ein See entsteht, ist das mehr als nur ein lokales Phänomen – es ist ein deutliches Signal. Der Schlatenkees steht dabei beispielhaft für eine Entwicklung, die in vielen Hochgebirgen Europas zu beobachten ist.
Die Bilder von Kobal machen etwas sichtbar, das Zahlen allein oft nicht transportieren: das Ausmaß und die Geschwindigkeit des Wandels. Gerade deshalb haben seine Vorher-Nachher-Aufnahmen eine Wirkung, die weit über den alpinen Raum hinausreicht.
Fazit: Sieben Jahre, die alles verändert haben
Die Aufnahmen von Mitja Kobal zeigen mehr als nur einen geographischen Wandel – sie sind eine leise Mahnung. Wer den Vergleich zwischen 2019 und heute sieht, versteht sofort, was der Klimawandel im Hochgebirge konkret bedeutet. Wenn du selbst in den Alpen unterwegs bist oder dir Gletscherregionen etwas bedeuten, lohnt sich der Blick auf solche Dokumentationen: Sie zeigen, wie schnell aus Eis Wasser werden kann – und wie kurz sieben Jahre in geologischen Zeiträumen tatsächlich sind.
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