EU-Handelskommissar Sefcovic reist nach Peking: Was er von China will
EU-Handelskommissar Sefcovic trifft Chinas Handelsminister Wang Wentao in Peking. BrĂŒssel will das hohe Defizit drĂŒcken - China setzt auf Dialog.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut prĂ€sentiert Sefcovic in Peking: Druck fĂŒr 'untragbares' Handelsdefizit.
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und China sind seit Monaten angespannt - und EU-Handelskommissar Maros Sefcovic fliegt persönlich nach Peking, um das zu Àndern. Am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) trifft er dort Chinas Handelsminister Wang Wentao.
Im Mittelpunkt steht nach ĂŒbereinstimmenden Agenturberichten ein wachsendes Problem: das hohe Handelsdefizit der EU gegenĂŒber China. Sefcovic hat es als ânicht tragbar" bezeichnet. BrĂŒssel will Peking demnach ĂŒberzeugen, chinesische Exporte nach Europa freiwillig zu begrenzen.
FĂŒr dich heiĂt das: Was bei diesem Treffen herauskommt, schlĂ€gt sich mittelfristig in Preisen, Lieferketten und Wettbewerb auf dem europĂ€ischen Binnenmarkt nieder - ob als gĂŒnstigere Regale oder als Druck auf heimische Hersteller.
Was Sefcovic in Peking konkret vorhat
Sefcovic will nach Angaben der Tagesschau bei den GesprĂ€chen versuchen, den Handelsstreit beizulegen. Die Tagesordnung umfasst laut Ad-hoc-news zwei Punkte: den Abbau des Handelsdefizits und einen besseren Marktzugang fĂŒr europĂ€ische Unternehmen in China. Yahoo Finance schreibt die StoĂrichtung so:
Die EU will China ĂŒberzeugen, seine Exporte nach Europa freiwillig zu begrenzen, weil das Handelsdefizit wĂ€chst und billige chinesische Anbieter die europĂ€ische Konkurrenz vom Markt verdrĂ€ngen.
Warum das Defizit BrĂŒssel unter Druck setzt
China exportiert seit Jahren deutlich mehr in die EU als umgekehrt. Die Folgen sind gegenlĂ€ufig: einerseits gĂŒnstigere Waren im Regal, andererseits wachsender Druck auf europĂ€ische Hersteller, die im Wettbewerb mit Billigimporten stehen. Sefcovic dringt nach Angaben von n-tv auf Fortschritte gegen dieses âuntragbare" Defizit.
Wie China auftritt
Die chinesische Seite gibt sich nach den vorliegenden Berichten gesprĂ€chsbereit. China âsetzt auf Dialog", schreiben ĂŒbereinstimmend MSN, Stern und GA.de unter Berufung auf die dpa. Konkrete Zusagen zum Abbau des Defizits sind aus den vorliegenden Quellen bisher nicht erkennbar - die Verhandlungen laufen erst seit Donnerstag.
Eva Lamby-Schmitt hat den Hintergrund fĂŒr die Tagesschau aufbereitet.
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