Ungewöhnlich warm: Droht Deutschland der späte Hitze-Rekord?
Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für Ende September Temperaturen bis zu 31 Grad in Deutschland. Die ungewöhnliche Wärme hält nach Angaben des DWD über das Wochenende hinaus an.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Sommerwetter im Herbst: Knackt Deutschland die 31 Grad.
Ende September, und trotzdem Sommer: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet in Deutschland mit Temperaturen, die eher in den Juli passen. Nach den vorliegenden Prognosen könnten die Werte in Teilen des Landes bis an die 31-Grad-Marke kratzen – mitten im meteorologischen Herbst.
Was zunächst wie ein verspätetes Sommer-Comeback klingt, hat für Meteorologen eine einfache Erklärung: Warme Luftmassen aus südlichen Breiten schieben sich über Mitteleuropa. In Kombination mit viel Sonnenschein reicht das laut DWD, um die ungewöhnliche Wärme über mehrere Tage zu erzeugen.
Was sagt der DWD konkret?
Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert ungewöhnlich hohe Temperaturen – und das sogar über das Wochenende hinaus. Konkret geht es um Werte, die in der Spitze an die 31 Grad reichen können. Das ist für Ende September deutlich über dem, was zu dieser Jahreszeit klimatologisch üblich ist.
Sowohl die ZEIT als auch der Stern greifen die Prognose des DWD übereinstimmend auf – mit identischer Überschrift. Damit steht fest: Mit einem kurzfristigen Temperatursturz ist nach den aktuellen Modellen vorerst nicht zu rechnen.
Wie lange bleibt das Sommerwetter?
Nach der aktuellen Prognose hält die Wärme nicht nur ein oder zwei Tage, sondern reicht über das Wochenende hinaus. Wer Schichten im Freien hat, draußen Sport machen will oder einfach die Mittagspause im Park verbringen möchte, bekommt dafür nochmal richtig warme Tage geschenkt.
Gleichzeitig bleibt Vorsicht angebracht: Solche Wetterlagen können sich innerhalb weniger Stunden ändern, sobald eine Kaltfront durchzieht. Der DWD kündigt an, die Prognose weiter zu prüfen und bei Bedarf zu aktualisieren.
Was bedeutet das für den Alltag?
31 Grad Ende September fühlen sich oft intensiver an als im Hochsommer – der Körper hat sich bereits auf kühlere Tage eingestellt. Wer die Wärme genießen will, sollte trotzdem den Wetterbericht im Blick behalten. Gerade der Wechsel zwischen drinnen und draußen kann empfindlich machen, und die Nächte bleiben vielerorts schon frisch.
Praktisch heißt das: leichte Kleidung tagsüber, ein Pulli für den Abend – und ausreichend Wasser, gerade wenn man draußen unterwegs ist.
Warum ist das nicht ganz normal?
Späte Hitzewellen im September sind in Deutschland keine Seltenheit mehr. Der DWD beobachtet seit Jahren eine Verschiebung der sommerlichen Wärmeperiode nach hinten – mit Folgen für Natur, Landwirtschaft und die Gesundheit älterer oder vorbelasteter Menschen.
Auch wenn ein einzelner warmer September noch kein Beweis für den Klimawandel ist, reiht sich das aktuelle Sommerwetter im Herbst in einen Trend ein, den Meteorologen genau im Blick behalten.
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