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419 Patente weg: Sony und das stille VR-Ende

Kurz vor dem 10. Geburtstag der ersten PlayStation VR stößt Sony laut HobbyConsolas 419 VR-Patente an Meta ab – für viele Beobachter sieht das nach einem schleichenden VR-Abschied aus.

2 Min. Lesezeit
419 Patente weg: Sony und das stille VR-EndeAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert PS VR vor dem Aus: Sony verkauft 419 PlayStation-VR-Patente an Meta.

Wenn eine Plattform kurz vor ihrem runden Geburtstag steht und der Eigentümer plötzlich einen ganzen Stapel ihrer Kernpatente an einen Wettbewerber abgibt, dann riecht das nach einem Strategiewechsel. Genau das berichtet jetzt das spanische Gaming-Magazin HobbyConsolas: Sony hat 419 Patente aus dem Bereich PlayStation VR an Meta verkauft. Der Zeitpunkt könnte kaum pikanter sein – die ursprüngliche PS VR wurde im Oktober 2016 veröffentlicht, das 10-jährige Jubiläum steht also unmittelbar bevor.

Was genau an Meta geht

Laut HobbyConsolas handelt es sich um Patente, die direkt mit der PlayStation-VR-Technologie verknüpft sind. Konkrete Einzelheiten zu den Patenten, dem Verkaufspreis oder dem genauen Zeitpunkt der Transaktion nennt der spanische Artikel bislang nicht. Fest steht aus seiner Sicht nur: 419 Einträge wandern von Sonys VR-Abteilung zu Meta, dem Konzern hinter der Quest-Reihe und damit dem aktuell größten Player im Consumermarkt für VR-Headsets.

Warum der Zeitpunkt auffällt

Die erste PlayStation VR war ein Überraschungserfolg für Sony: ein einfaches Headset, das mit der PS4 funktionierte und Millionen Spielerinnen und Spieler zum ersten Mal in die Virtual Reality holte. 2022 folgte mit der PS VR2 der bislang letzte große Wurf von Sony im VR-Bereich, bisher ohne Nachfolger. Dass Sony ausgerechnet jetzt, kurz vor dem Zehnjährigen, einen Schwung Patente an Meta abtritt, werten Branchenbeobachter als klares Signal: Wer in Consumer-VR auf Konsolenhardware weiter investieren will, ist auf Konkurrenzseite besser aufgehoben.

Was das für Gamerinnen und Gamer bedeuten könnte

Noch ist unklar, was genau mit der PS-VR2-Hardware, laufenden Spielen und bestehenden Nutzerkonten passiert. Der bloße Patentverkauf bedeutet nicht automatisch das Aus der Hardware, zeigt aber eine klare Gewichtung im Portfolio. Meta wiederum baut seine eigene VR-Sparte mit der Quest-Linie aggressiv aus und profitiert nun zusätzlich von Sonys jahrelanger Forschungsarbeit. Für dich heißt das kurz gesagt: Solltest du aktuell mit dem Gedanken spielen, dir eine PS VR2 zu holen, ist die Zukunft der Plattform auf der Konsole ungewisser denn je – das Jubiläum der Marke fällt mit einer fragwürdigen Richtungsmeldung zusammen.

Was noch offen bleibt

Bisher gibt es von Sony selbst noch keine offizielle Stellungnahme zu dem Patentdeal. Auch über den finanziellen Rahmen oder mögliche Rückwirkungen auf laufende PS-VR2-Spiele ist nichts bekannt. Sollte Sony in den kommenden Tagen oder Wochen nachlegen, aktualisieren wir diesen Artikel.

Quellen

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AI-unterstützt · redaktionell betreut

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