Zero Company im Test: Was Bit Reactors Taktik-RPG wirklich kann
Star Wars Zero Company von Bit Reactor ist da — und die Reviews zwischen Deutschland, UK und USA zeichnen ein überraschend einheitliches Bild: cineastische Inszenierung, XCOM-Taktik und eine Story, die das Star-Wars-Universum frisch erzählt. Mit kleinen Rucklern.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Zero Company im Test: Warum Bit Reactor trotz Baustellen abhebt.
Etwa einen Monat vor Release hat Entwickler Bit Reactor seine Belegschaft in die Kurzarbeit geschickt. Das fertige Taktik-RPG „Star Wars Zero Company" trägt die Spuren dieser Phase, schafft laut internationalen Tests aber trotzdem den Sprung in den Handel.
Wenn du XCOM gespielt hast und Lust auf Star Wars, ohne den üblichen Jedi-Mainstream abzuspulen, zeigen die Reviews aus Deutschland, Großbritannien und den USA ein recht einheitliches Bild: starke Geschichte, cineastische Inszenierung, solide Mechanik — und ein paar Ruckler.
Die Crew im Spiel ähnelt der Mannschaft im Studio verblüffend
Die namensgebende Truppe in „Zero Company" ist knapp bei Kasse, wird von einer unruhigen Galaxis verraten und schuftet sich von Auftrag zu Auftrag — Eurogamer sieht darin einen verblüffenden Spiegel der Situation bei Bit Reactor. Diese Parallele zieht sich durch den gesamten Test und gibt dem Titel etwas Persönliches.
Warum sich der Griff zu XCOM nicht verstecken lässt
GameStar ordnet die Gefechte klar als „Rundentaktik wie bei XCOM" ein, kombiniert mit „Inszenierung wie bei einem Action-Adventure". Heise benennt die drei Quellen offen: das Star-Wars-Universum, die XCOM-Kampfmechanik und ein Adventure-Strang dazwischen. IGN feiert die cineastische Inszenierung, das Schreiben und die Musik — und hebt hervor, dass die Söldnertruppe „refreshingly" mit der Macht und Lichtschwertern kämpft, statt nur die übliche Jedi-Ritter-Schiene abzuspulen.
Spieldauer: Von 30 bis 40 Stunden ist alles dabei
Die Schätzungen liegen nah beieinander: GameStar nennt rund 40 Stunden Spielzeit, Metacritic spricht von einer „tightly paced 30 hour tactics game". Du planst also einen Abend für eine längere Mission, ein Wochenende für die Kampagne — und ein paar Folgesessions für den Feinschliff.
Wo es trotzdem ruckelt
Heise bezeichnet das Spiel nüchtern als „Taktik-Hit mit kleinen Rucklern". OpenCritic fasst die Mechanik als „complex but not complicated" zusammen — tiefe Missionen, die dich nicht überfordern. Den deutlichsten Wermutstropfen liefert Eurogamer: „In places it feels a little patched together, a little under-ready" — wer mit einem leicht improvisierten Launch-Eindruck rechnet, wird nicht überrascht. Anders gesagt: Der Windscreen rattelt, Warnlampen blinken, aber das Ding hebt ab.
Was die Tester außerdem feiern
PC Games spricht im Test von „fantastischer Taktik". Red Bull geht noch weiter und feiert „Star Wars Zero Company" als eines der besten Games 2026. OpenCritic hebt hervor, dass die Missionen „deep, compelling" sind und der Cast ordentlich zusammengestellt ist. Metacritic fasst die Stimmung mit „incredible debut title" zusammen — also kein Klon, sondern ein eigenständiger Stempel des Studios.
Lohnt sich der Einstieg?
Wenn du XCOM mochtest und Star Wars mehr schätzt als nur Laserschwert-Flexen, führen die vorliegenden Tests kaum an „Star Wars Zero Company" vorbei. Wer hingegen makellos polierte AAA-Glätte erwartet, sollte vorher ein Gameplay-Video anschauen — das Spiel wirkt stellenweise improvisiert. Für alle anderen ist es eine Runden-Taktik mit eigener Stimme, die dem Star-Wars-Mantel frischen Wind einbläst.
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