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Nach Haus-Razzia: Trump-Berater bringt Omars Abschiebung ins Spiel

Trumps "Border Czar" Tom Homan sagt bei Fox News, die US-Regierung könne die Demokratin Ilhan Omar aus Minnesota "natürlich" entbürgern und abschieben - nach einer Hausdurchsuchung am 12. Oktober. Was bisher zu den Vorwürfen bekannt ist.

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Nach Haus-Razzia: Trump-Berater bringt Omars Abschiebung ins SpielAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Tom Homan: Ilhan Omar kann "of course" entbürgert und abgeschoben werden.

Tom Homan, Trumps "Border Czar", hat am Samstag in einem landesweit ausgestrahlten Fox-News-Auftritt die Frage, ob die Bundesregierung die demokratische Kongressabgeordnete Ilhan Omar entbürgern und abschieben könnte, mit einem Wort beantwortet — "of course". Auf Nachfrage erklärte er: "If you lie during the naturalization process, there is a process to denaturalize somebody. We've done it before. It's a long, tedious process, but it's been done before. And certainly, if the evidence points that way, that could happen." Damit ist Homan nach Angaben des Guardian der erste namentlich genannte ranghohe Vertreter der Trump-Regierung, der Entbürgerung und Abschiebung im Zusammenhang mit Omar explizit erwähnt.

Was die Hausdurchsuchung vom 12. Oktober ausgelöst hat

Am 12. Oktober durchsuchten Bundesagenten das Haus der Kongressabgeordneten aus Minnesota in Washington D.C. — auf einem Pressefoto tragen sie Kisten aus dem Wohnhaus. Die Razzia gilt als Auslöser der laufenden Ermittlungen: Die Bundesregierung will klären, ob Omar oder ihre Familie beim Erwerb der US-Staatsbürgerschaft gegen Gesetze verstoßen haben. Welche konkreten Verstöße den Behörden vorliegen und auf welche Familienmitglieder sich die Vorwürfe beziehen, geht aus dem vorliegenden Bericht nicht hervor.

Omars Anwälte haben das Vorgehen scharf zurückgewiesen und die Durchsuchung als "neither justified nor lawful" bezeichnet. Die Untersuchung sei nur Wochen vor den Midterm-Wahlen im November gestartet worden, bei denen Omar auf dem Stimmzettel steht — die Anwälte werfen dem US-Justizministerium vor, damit möglicherweise eine Wahl zu beeinflussen. Der Brief wurde zuerst vom Wall Street Journal veröffentlicht.

Was Homan noch sagte — und was er nicht sagen wollte

Homan deutete im selben Fox-News-Auftritt an, dass die Bundesregierung Omar auch wegen weiterer Vorwürfe prüft. Details nannte er nicht: "I'm not going to go there. I know things, but that's a question for the FBI." Das zentrale Statement bleibt sein "of course" — eine politisch wie rechtlich außergewöhnliche Aussage in einer Primetime-Sendung.

Homan gehört zum inneren Kreis der Trump-Regierung. Drei Tage vor der Hausdurchsuchung, am 9. Oktober, war er bei einer Trump-Kundgebung in Syracuse, New York, auf der Bühne zu sehen, als der Präsident sprach.

Die Papiere, die im Zentrum stehen

Omar war noch ein Kind, als ihr Vater die Einwanderungsunterlagen ausfüllte, die das Bundesamt jetzt offenbar prüft. Ihr Vater, Nur Omar Mohamed, starb im Juni 2020. Nach Angaben ihrer Anwälte floh Omar mit ihrer Familie als Achtjährige aus dem somalischen Bürgerkrieg, verbrachte Jahre in einem Flüchtlingslager in Kenia und kam in den 1990er-Jahren in die USA. Im Jahr 2000 wurde sie eingebürgerte US-Bürgerin.

Während der Hausdurchsuchung beschlagnahmten Bundesagenten Omars Telefon und stellten mehr als ein Dutzend Vorladungen aus, darunter an Verwandte. Ihre Anwälte fordern die Rückgabe des Eigentums sowie die Sicherung jeglicher Audio- und Videoaufnahmen aus der Durchsuchung.

Was Omar selbst sagt

Nach der Razzia postete Omar auf X, sie sei "ok". Gleichzeitig formulierte sie scharf: "Make no mistake: this is an attempt to target political enemies and weaponize federal law enforcement." Trump habe sie "jahrelang mit haltlosen Lügen und Verleumdungskampagnen" überzogen — "this is just the latest escalation in his campaign of political intimidation." Ihr Fazit: "I will not be silenced."

Die Vorwürfe gegen Omar sind nicht neu. Rechte Unterstützer Trumps werfen ihr seit Jahren vor, ihre Staatsbürgerschaft erschlichen zu haben, und verbreiten unbelegte Behauptungen, ihr Ex-Mann sei ihr Bruder, den sie nur geheiratet habe, um ihm einen Aufenthaltstitel in den USA zu verschaffen. Omar weist das zurück. In dem Brief ihrer Anwälte heißt es, es gebe "no legitimate basis for any suggestion that she has violated any law concerning her citizenship status".

Der größere Kontext: Dutzende Entbürgerungsverfahren bundesweit

Die Omar-Ermittlung steht nicht allein. Die Trump-Regierung verfolgt nach Angaben des Guardian landesweit Dutzende Fälle, in denen sie versucht, im Ausland geborene Amerikaner zu entbürgern, denen sie vorwirft, ihre Staatsbürgerschaft durch Betrug erlangt zu haben. Das Verfahren ist langwierig: Es erfordert eine förmliche Bundesermittlung und ausgedehnte Gerichtsverfahren. Bis April habe das Justizministerium fast 400 im Ausland geborene US-Bürger identifiziert, die es untersuchen wolle — eine Zahl, die den Rahmen der laufenden Kampagne gegen legal Eingewanderte sichtbar macht.

Stand: Samstag, Fox-News-Auftritt von Tom Homan. Hintergrund: Hausdurchsuchung bei Ilhan Omar am 12. Oktober.

Quellen

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