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„Unregierbare Republik": Was das Handelsblatt Merz und der Politik vorwirft

Das Handelsblatt sieht in Merz den zweiten Kanzler in kurzer Zeit, der de facto gescheitert ist. Im Kommentar „Die unregierbare Republik" liegt die Schuld ausdrücklich nicht beim Volk – sondern bei der Politik selbst.

3 Min. Lesezeit
„Unregierbare Republik": Was das Handelsblatt Merz und der Politik vorwirftAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Handelsblatt-Kommentar: „Unregierbare Republik" – was das Blatt Merz vorwirft.

Wenn ein Leitmedium wie das Handelsblatt Deutschland als „unregierbare Republik" überschreibt, schrillen die Alarmglocken. Der Kommentar rückt eine klare These in den Mittelpunkt: Friedrich Merz sei der zweite Kanzler in kurzer Zeit, der de facto gescheitert sei. Damit fällt das Urteil einer wirtschaftsnahen Stimme mit Reichweite – und es geht noch weiter.

Denn die Verantwortung sieht das Blatt ausdrücklich nicht bei den Bürgerinnen und Bürgern. „Das liegt aber nicht am Volk – sondern der Politik selbst", heißt es in dem Beitrag. Damit dreht der Kommentar den Blick auf das Personal, die Verfahren und die Strukturen in Berlin – weg von der verbreiteten Erzählung, das Wahlvolk habe schlicht kein Vertrauen mehr.

Was steckt hinter dem Befund, warum kommt die Warnung ausgerechnet jetzt, und was bedeutet das für dich, wenn du in diesem Land lebst, arbeitest und wählst?

Die Kernthese: Merz als zweiter gescheiterter Kanzler

Das Handelsblatt formuliert es in der Überschrift seines Kommentars und in dessen Auftakt: Mit Merz sei „der zweite Kanzler in kurzer Zeit de facto gescheitert". Die Zuspitzung „de facto" ist bewusst gewählt – es geht nicht um eine formale Abwahl oder ein Misstrauensvotum, sondern um die Einschätzung, der Kanzler wirke handlungsunfähig, politisch festgefahren, ohne stabile Mehrheiten.

Welcher Vorgänger gemeint ist, lässt der vorliegende Ausschnitt offen. In der politischen Debatte ist mit dem „ersten gescheiterten Kanzler in kurzer Zeit" in der Regel Olaf Scholz gemeint, dessen Ampelkoalition Ende 2024 zerbrach. Klar ist: Das Handelsblatt zieht eine Linie vom Ende der Ampel bis in die aktuelle Kanzlerschaft – und damit quer durch zwei Legislaturperioden.

„Unregierbar" – was genau bedeutet das?

Der Begriff „unregierbar" ist kein Synonym für eine schwierige Regierungsphase. Er meint mehr: struktureller Stillstand, blockierte Mehrheiten, Reformen, die versanden, Koalitionen, die zerbrechen, bevor sie richtig gearbeitet haben. Das Handelsblatt sieht Deutschland nach eigener Darstellung in genau dieser Gefahr.

Mit Merz ist der zweite Kanzler in kurzer Zeit de facto gescheitert. Deutschland droht unregierbar zu werden. Das liegt aber nicht am Volk – sondern der Politik selbst.

Quelle: Handelsblatt, Kommentar „Die unregierbare Republik"

Was den Kommentar dabei besonders macht: Er entlastet die Wählerinnen und Wähler ausdrücklich. In einer Zeit, in der Umfragen häufig vom „Vertrauensverlust in die Demokratie" sprechen, dreht das Blatt den Spieß um – und fragt, was in der politischen Klasse schiefläuft, wenn selbst klare Wahlergebnisse keine handlungsfähige Regierung mehr hervorbringen.

Warum kommt diese Warnung aus dem Handelsblatt?

Wirtschaftsnahe Medien gelten in der Berliner Debatte oft als Seismografen für Stimmungen aus Unternehmen, Mittelstand und Kapitalmarkt. Wenn aus dieser Richtung das Wort „unregierbar" fällt, hat das eine andere Wucht als in einem politischen Magazin. Es ist eine Warnung, dass Investitionen, Standortentscheidungen und internationale Partner sehr genau hinhören.

Gleichzeitig lohnt ein Hinweis zur Einordnung: Es handelt sich um einen Kommentar – also um eine Meinung. Eine eigene unabhängige Bestätigung der Kernthese liefert der vorliegende Ausschnitt nicht. Wie viel „de facto"-Stillstand tatsächlich vorhanden ist, welche Mehrheiten gerade halten und welche nicht, musst du selbst im Auge behalten.

Was du aus dem Kommentar mitnehmen kannst

Drei Punkte bleiben hängen:

  • Die These: Merz ist nach Lesart des Handelsblatts der zweite Kanzler in kurzer Zeit, der de facto gescheitert ist.
  • Die Ursache: Die Verantwortung sieht das Blatt in der Politik selbst – ausdrücklich nicht beim Wahlvolk.
  • Die Folge: Deutschland drohe, unregierbar zu werden – mit allen Risiken für Wirtschaft, Reformtempo und Alltag.

Ob du der Diagnose folgst oder ihr widersprichst – der Kommentar zwingt dazu, genauer hinzusehen, wo Vertrauen verloren geht und warum handlungsfähige Politik in Berlin gerade so schwer zu sein scheint.

Quellen

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AI-unterstützt · redaktionell betreut

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