Kostenfalle USA? 70.000 Dollar extra für internationale Studierende geplant
Die US-Regierung plant eine 70.000-Dollar-Gebühr für ausländische Studierende – vor allem in MINT-Fächern. Die Öffentlichkeit kann sich jetzt äußern.
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Stell dir vor, du willst in den USA MINT studieren – und die Regierung verlangt dafür plötzlich 70.000 Dollar extra. Genau das plant die US-Regierung nach einem Bericht des Handelsblatts: eine fünfstellige Gebühr für ausländische Studierende.
Das Ziel ist klar benannt: Die Zahl ausländischer Studierender in den USA soll sinken. Besonders treffen soll es Studierende in MINT-Fächern – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Genau die Bereiche, in denen US-Universitäten traditionell auf Talente aus aller Welt setzen.
Bevor die Regelung in Kraft tritt, läuft eine öffentliche Konsultation. In den USA ist dieses Stellungnahmeverfahren bei vielen Verordnungen vorgeschrieben – erst danach kann die Behörde die Regelung finalisieren.
Was bisher aus dem Bericht hervorgeht
Die Meldung des Handelsblatts nennt den Gebührenrahmen von 70.000 Dollar und die laufende Konsultationsphase. Wie die Gebühr genau erhoben werden soll – einmalig pro Studium, pro Semester oder anders gestaffelt – und welche Übergangsregeln gelten könnten, ist aus dem vorliegenden Bericht nicht zu entnehmen. Auch mögliche Ausnahmen für bestimmte Visakategorien oder Stipendiaten werden in dem Bericht nicht thematisiert.
Wer ist konkret betroffen?
Nach dem bisherigen Stand richtet sich die geplante Gebühr an ausländische Studierende in MINT-Studiengängen. Das sind Fächer, die in den USA traditionell viele internationale Bewerberinnen und Bewerber anziehen – von Informatik über Ingenieurwissenschaften bis hin zu Mathematik und Physik. Welche konkreten Programme unter die Regelung fallen, lässt sich aus dem Handelsblatt-Bericht nicht ableiten.
So geht es jetzt weiter
Während der laufenden öffentlichen Konsultation können sich Privatpersonen, Universitäten und Verbände zur geplanten Gebühr äußern. Erst nach Ablauf dieser Frist und der Auswertung der Stellungnahmen kann die zuständige US-Behörde die Regelung endgültig beschließen. Zum konkreten Zeitrahmen macht der Bericht keine Angaben.
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