Weiße Haus weiter blockiert: CNN, Politico und MS NOW klagen über Sperre
CNN, Politico und MS NOW sagen: Reporter bekommen weiter keinen Zugang zum Weißen Haus – obwohl die Hausverbote nach deren Darstellung längst ausgesetzt sein müssten.
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Wer nicht ins Weiße Haus darf, kann dort keine Fragen stellen, keine Pressekonferenzen besuchen und keine direkten O-Töne aus dem West Wing mitnehmen. Genau das werfen drei große US-Medien der US-Regierung aktuell vor.
CNN, Politico und MS NOW – das ist der neue Name des Senders MSNBC – berichten übereinstimmend, dass Reporter weiterhin keinen Zutritt zum Weißen Haus bekommen. Nach deren Darstellung müssten die Hausverbote eigentlich ausgesetzt werden, das geschehe aber nicht.
Betroffen sind drei bekannte Namen der US-Medienlandschaft, die in der Washingtoner Hauptstadt-Berichterstattung fest etabliert sind. Die Sperren reihen sich ein in den Dauerkonflikt zwischen Präsident Donald Trump und Teilen der US-Presse.
Was ist gerade passiert?
Nach Angaben der drei Medien gilt: Reportern werde immer noch der Zutritt verwehrt. Das Weiße Haus hält damit aus Sicht der Redaktionen an den Sperren fest, obwohl sie ausgesetzt sein müssten. Wie es zu der Aussetzungspflicht kommen soll, wird in den vorliegenden Berichten nicht im Detail erklärt.
Reportern werde immer noch der Zutritt verwehrt.
Welche Medien sind betroffen?
Bei den drei genannten Häusern handelt es sich um CNN, Politico und MS NOW. CNN ist einer der bekanntesten US-Nachrichtensender. Politico ist ein Politikmagazin mit Schwerpunkt Washington. MS NOW heißt der TV-Sender, der bislang unter dem Namen MSNBC firmierte und sich mittlerweile umbenannt hat.
Warum ist die Sperre politisch heikel?
Wer im Weißen Haus nicht akkreditiert ist, hat keinen Zugang zum Presseraum, kann keine Fragen im Briefing stellen und ist auf offizielle Mitteilungen angewiesen. In der Praxis bedeutet das einen deutlichen Abstand zur ersten Reihe der politischen Berichterstattung aus Washington.
Wie könnte es weitergehen?
Die Berichterstattung der drei Häuser legt nahe, dass die Sperren kurzfristig nicht aufgehoben werden. Reagiert das Weiße Haus nicht, ist mit einer Fortsetzung der öffentlichen Kritik zu rechnen. Über konkrete rechtliche Schritte oder offizielle Reaktionen des Weißen Hauses wird in den vorliegenden Quellen nichts berichtet.
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Quellen
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