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München: Wiesnwirte preisen über der Teuerung

Die Bierpreise auf dem Münchner Oktoberfest steigen schneller als die allgemeine Teuerung. Warum die Wiesnbesucher mit ihrem Protest diesmal nicht ganz unrecht haben.

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München: Wiesnwirte preisen über der TeuerungAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Wiesnwirte überflügeln die Inflation – was das für dein Bier bedeutet.

Kaum ein Spätsommerthema ist so verlässlich wie die jährliche Debatte über die Bierpreise auf dem Münchner Oktoberfest – und kaum ein anderes wird von Zaungästen so schnell weggewischt. Dabei haben die Wiesnbesucher diesmal tatsächlich einen Punkt: Die Wiesnwirte überflügeln mit ihren Preiserhöhungen die allgemeine Inflation. Wer heuer eine Maß trinkt, zahlt also nicht nur den normalen Inflationsausgleich, sondern einen Aufschlag oben drauf.

Was die Preisrunde diesmal von früheren unterscheidet, ist weniger das Ob – das Bier wird seit Jahren teurer – sondern das Tempo. Wenn die Steigerungen auf der Wiesn über der amtlichen Teuerungsrate liegen, schmälert das den Geldbeutel der Besucher doppelt: erst durch die Inflation selbst, dann durch den überproportionalen Wiesn-Aufschlag.

Wiesn-Klassiker mit Inflations-Bonus

Wiesnwirte kalkulieren wie jeder Gastronomiebetrieb mit steigenden Kosten: Personal, Energie, Lebensmittel, Logistik. Diese Posten entwickeln sich nicht immer im Gleichschritt mit der allgemeinen Teuerung. Wenn mehrere davon überproportional steigen, schlägt das auf den Getränkepreis durch – genau diesen Mechanismus greift der aktuelle Spiegel-Bericht auf.

Warum die Debatte trotzdem nervt

Die jährlich wiederkehrende Diskussion über hohe Bierpreise auf dem Münchner Oktoberfest ödet Zaungäste ziemlich an, schreibt der Spiegel. Wer nicht jedes Jahr selbst in einem der Bierzelte sitzt, hört das Lamentieren irgendwann nicht mehr. Dass in dieser Saison aber eine echte überproportionale Preissteigerung dahintersteckt, gibt der Diskussion diesmal Substanz.

Was bleibt für die Wiesn-Gäste

Für alle, die das Münchner Oktoberfest besuchen, heißt das schlicht: Die Maß Bier ist heuer nicht nur im Rahmen der allgemeinen Teuerung teurer geworden, sondern darüber hinaus. Ob das den Bummel ins Bierzelt verdirbt, ist eine andere Frage – der Wiesn-Klassiker bleibt es trotzdem.

Quellen

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