Always Lalisa: Sue Kim Reveals the Secrets of the Lisa Documentary
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Director Sue Kim speaks candidly in a Variety interview: How YG hemmed in Blackpink, why no original music was allowed for a long time – and why tequila flowed on set.
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Wer an eine K-Pop-Doku denkt, erwartet Glitzer, Tanz und vielleicht ein paar Backstage-Einblicke. Nicht so bei „Always Lalisa". Die Dokumentation hat Regisseurin Sue Kim gedreht – und sie zeigt ein Jahr im Leben von Blackpinks Lisa, in dem es ausnahmsweise mal nicht nur freundlich zugeht. Im Interview mit Variety packt Kim aus.
Was die Doku über das YG-System verrät
Schon zu Beginn läuft Lisa eine Liste der Verbote durch, die ihre Plattenfirma YG den Mädchen auferlegt hat. Sie dürfen nicht trinken, nicht daten, keinen Führerschein machen – und, so der Tenor des Variety-Gesprächs, die eigene Musik der Gruppe hatte bei YG lange Zeit keine Priorität. Sue Kim erzählt im Interview, dass genau diese Mauern der Ausgangspunkt für den Film waren: Sie wollte zeigen, was passiert, wenn der Star aus diesem Käfig ausbricht.
Wer ist Sue Kim – und wie kam sie an Lisa ran?
Sue Kim ist keine Anfängerin – sie hat bereits andere Musikfilme verantwortet und sich bei Künstlern wie Drake, Lizzo oder John Legend einen Namen als Dokumentarfilmerin gemacht. Für „Always Lalisa" hat sie nach eigener Aussage über Monate hinweg Lisas Alltag begleitet, vom Coachella-Auftritt bis zu den ruhigen Stunden, in denen die Sängerin über ihre Herkunft, ihre Familie und ihre Zukunft nachdenkt. Im Hollywood-Reporter-Gespräch beschreibt sie Lisa als „unglaublich verletzlich" – ein Wort, das beim Blick auf die Künstlerin der letzten Jahre selten fällt.
Der eigene Sound – und warum YG ihn blockierte
Eine der auffälligsten Szenen, die Variety hervorhebt: Lisa kämpft sichtbar damit, dass Blackpink als Gruppe jahrelang kaum eigene Musik veröffentlichen durfte. Sue Kim sagt dazu sinngemäß, dass die Doku bewusst genau diese Leere einfängt – die Zeit, in der Lisa eigentlich Solo-Material aufnahm, während die Band auf den Release wartete. Es gehe um die Frage: Was macht das mit einem Menschen, der nicht machen darf, wofür er brennt? Auf dem Set soll es laut Variety übrigens auch privat entspannter zugegangen sein – Tequila-Shots inklusive, weil Kim mit dem Team bewusst einen anderen Umgang pflegte als das, was Lisa bei YG gewohnt war.
Premiere in Toronto
„Always Lalisa" feierte seine Weltpremiere beim Toronto International Film Festival (TIFF) 2026. Die Reaktionen am Pressetag fielen verhalten enthusiastisch aus: Man lobt vor allem den intimen Blick auf Lisa abseits der Perfektion – weniger ein Pop-Image-Film als ein Porträt einer Frau, die zwischen Südostasien, Seoul und Los Angeles ihren eigenen Weg sucht. Wie es nach dem Festival mit der Doku weitergeht – Verleih, Streaming, Kinostart – ist bislang offen.
Was heißt das für dich als Fan?
Wenn du Lisa bisher nur aus MVs und Instagram kennst, ist „Always Lalisa" die bislang ehrlichste Annäherung. Die Doku liefert Antworten, die keine Fan-Fragerunde je geben würde – und sie zeigt, warum Lisas Solo-Schritt mehr ist als ein Karriere-Move: Es ist ein Befreiungsschlag aus einem Regelwerk, das selbst Stars an den Rand der Erschöpfung bringt.
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