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30 und 16: Reese schickt Dream zurück in den WNBA-Finalkampf

Angel Reese liefert 30 Punkte und 16 Rebounds und führt die Atlanta Dream zum 79:65-Auswärtssieg gegen die Golden State Valkyries – die WNBA-Finalserie ist nach der Auftaktpleite am Samstag nun 1:1.

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30 und 16: Reese schickt Dream zurück in den WNBA-FinalkampfAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Reese-Gala mit 30 Punkten: Dream gleicht WNBA-Finals gegen Valkyries aus.

Wenn dein Team das erste Spiel einer Finalserie verliert und dann auswärts antreten muss, brauchst du eine Antwort. Angel Reese lieferte sie – und wie. 30 Punkte, 16 Rebounds, 2 Blocks und 1 Steal: Die amtierende Defensive Player of the Year übernahm Spiel 2 der WNBA-Finals im Chase Center und führte die Atlanta Dream zum klaren 79:65-Auswärtssieg gegen die Golden State Valkyries. Reese war an diesem Abend an beiden Enden des Feldes die prägende Figur – und stellte mit 24 Jahren eine Bestmarke auf, die nur fünf Spielerinnen vor ihr erreicht hatten.

Das dritte Viertel brach das Spiel

Was der Endstand nicht erzählt: Die erste Hälfte war eng. Nach einem Hin-und-Her stand es zur Pause 39:37 für Atlanta – kein Team hatte sich absetzen können. Dann kam das dritte Viertel, und mit ihm der Bruch.

Atlanta eröffnete die zweite Hälfte mit einem 21:9-Lauf, der das Spiel in eine Richtung kippen ließ, aus der Golden State nicht mehr zurückfand. Den Schlusspunkt setzte Jordin Canada mit einem Halfcourt-Heave in den letzten Sekunden des Viertels, das die ohnehin schon desolate Stimmung im Chase Center endgültig begrub. Golden State blieb im dritten Viertel bei einzelstelliger Punktzahl und beendete das Spiel mit insgesamt 19 Ballverlusten, aus denen Atlanta 24 Punkte machte. „Die Defense hat uns in der ersten Hälfte im Spiel gehalten, aber die offensiven Probleme waren am Ende zu viel“, fasste es die Reporterin Sabreena Merchant für The Athletic zusammen.

Reese schreibt Geschichte – mit 24

Die 30-Punkte-Gala war nicht nur Game-High – sie war ein historischer Ausflug. Per WNBA-PR ist Reese die sechste Spielerin der Postseason-Geschichte, die mindestens 30 Punkte und 15 Rebounds in einem Playoff-Spiel erreichte, nach Lisa Leslie, Jonquel Jones, Breanna Stewart, Candace Parker und A'ja Wilson. Und sie ist die jüngste, der das je gelang.

Reese verteilte ihre Last gleichmäßig: 15 Punkte in jeder Hälfte, dazu 9 von 11 Freiwürfen verwandelt. In Spiel 1 am Samstag hatte sie im zweiten Durchgang noch keinen einzigen Feldwurfversuch abgegeben – diese Lastigkeit war am Chase Center verschwunden. „She just came out on a mission tonight“, sagte Topscorer-Guard Allisha Gray nach dem Spiel über sie. Gray selbst steuerte 18 Punkte bei, Canada kam auf 13 – Reese bekam also endlich die Unterstützung, die ihr in Spiel 1 gefehlt hatte.

Bei Golden State lief das Gegenstück zu Reeses Gala: Gabby Williams, die Spiel 1 noch mit 26 Zählern getragen hatte, brach auf 14 Punkte bei 3 von 15 aus dem Feld ein. Tiffany Hayes kam ebenfalls auf 14. Die Valkyries blieben zum zweiten Mal in Folge unter 70 Punkten – nach 68 im Auftaktsieg nun 65, und diesmal mit deutlich weniger Dringlichkeit nach einem Rückstand von 15 oder mehr.

Atlantas erster Finals-Sieg – nach zehn Niederlagen in Folge

Was diese Gala für Atlanta über Reese hinaus bedeutet, wiegt schwer. Der 79:65-Erfolg ist der erste WNBA-Finals-Sieg der Franchise überhaupt – nach drei vorherigen Auftritten (2010, 2011, 2013), in denen Atlanta jeweils gesweept wurde. Mit dem Ausgleich beendete das Team zudem einen WNBA-Rekord von zehn verlorenen Finals-Spielen in Serie – länger als jede andere Mannschaft in der Geschichte der WNBA- oder NBA-Finals.

Beide Teams jagen ihren ersten Titel. Golden State war im Vorjahr als erstes WNBA-Expansion-Team überhaupt in die Playoffs eingezogen und steht nun in seiner zweiten Saison im Endspiel. Atlanta hatte diesen Weg dreimal erfolglos begonnen und wartet seit 2013 auf eine Rückkehr in diese Runde – diesmal soll sie anders enden.

Was sich für den Rest der Serie ändert

Durch den Auswärtssieg nimmt Atlanta nicht nur den 1:1-Ausgleich mit, sondern auch das Heimrecht für die nächsten beiden Spiele. Spiel 3 steigt am Mittwoch, 21. Oktober, um 20 Uhr ET in Atlanta, Spiel 4 am Freitag. Danach würde es – falls nötig – zurück nach San Francisco gehen.

Das Athletic-Modell, das per Elo die Playoff-Felder bewertet, sieht Atlanta nach diesem Abend bei einer 58-prozentigen Titelchance – vor dem Spiel waren es noch 30 Prozent. Die Mannschaft verbesserte ihre Postseason-Bilanz auf 6:1, Golden State rutschte auf 6:2.

Für dich heißt das: Diese Serie ist offen, Atlanta hat den ersten Dämpfer weggesteckt und mit dem Heimrecht ein Druckmittel in der Hand. Die Frage, die bleibt: Findet Golden States Offensive zurück, oder sitzt Reeses Defense ihr weiter im Nacken? Drei Spiele, alles möglich.

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