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ATP Lyon: 20-jähriger Felix Balshaw schlägt topgesetzten Faria und feiert ersten Main-Tour-Sieg

Mit 20 Jahren hat der Franzose Felix Balshaw beim ATP-250 in Lyon seinen ersten Sieg auf der Profi-Haupttour gefeiert. Er schlug den topgesetzten Portugiesen Jaime Faria in drei Sätzen.

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TVS News KI redaktionell betreut präsentiert ATP Lyon: 20-jähriger Felix Balshaw schlägt topgesetzten Faria und feiert ersten Main-Tour-Sieg.

Mit 6:2, 4:6, 6:3 hat Felix Balshaw am Montag, 19. Oktober 2026, in Lyon die wohl lautstark beklatschte Nacht seines bisherigen Tennis-Lebens gefeiert. Der 20-jährige Franzose aus Biarritz schlug beim ATP-250-Turnier den an Nummer 56 der Welt geführten Portugiesen Jaime Faria und feierte damit seinen ersten Sieg auf der Profi-Haupttour. „Felix Balshaw claims his first ATP Tour win in front of a home crowd“, schrieb Tennis TV nach dem Dreisatz-Erfolg auf X.

Für dich heißt das: Ein Spieler, der vor wenigen Monaten noch im Bereich jenseits der Top 600 unterwegs war, hat sich in einer einzigen Saison mehr als 500 Plätze nach oben gearbeitet – und das ausgerechnet in Lyon, wo er im Sommer schon das Finale des Challenger-100-Turniers erreicht hatte. Sud Ouest bringt es auf den Punkt: „À chaque fois qu'il met un pied à Lyon, il se passe quelque chose de spécial.“

Über den Youngster und seinen berühmten Vater

Balshaw ist beim Biarritz Olympique lizenziert und wird von Thomas Drouet trainiert. Das Besondere an seiner Geschichte steht aber außerhalb des Courts: Sein Vater ist kein Geringerer als Iain Balshaw, 47, ehemaliger englischer Rugbynationalspieler und Weltmeister von 2003. Der Filius hat sich für die andere Sportart entschieden – und dabei einen Handschlag geerbt, der in Lyon sichtbar Wirkung entfaltete: Sud Ouest hebt ausdrücklich seine „revers à une main lâchés long de ligne“ hervor – also seine einhändig geschlagenen Rückhand-Longlines, die das Publikum am Centre Court zum Staunen brachten.

Ein Ergebnis mit Zahlen, die erzählen

Was sich wie ein glatter Durchmarsch liest, war es im Detail nicht: Nach dem dominanten ersten Satz musste der Youngster den zweiten Durchgang abgeben (4:6), fing sich aber im Entscheidungssatz wieder und holte sich diesen mit 6:3. Insgesamt brachte er nach den vorliegenden Statistiken 32 direkte Gewinnschläge und 9 Asse auf den Platz – gegen einen Gegner, der immerhin zur erweiterten Spitze der Weltrangliste zählt. Sein nächster Aufstieg in der Weltrangliste ist nach dem Sieg ebenfalls bereits absehbar: virtuell wird er von Platz 186 auf 177 klettern, neun Stellen nach oben.

Der Weg in das Hauptfeld des Lyoner Turniers war Balshaw übrigens nicht über die Qualifikation gelungen, sondern über das sogenannte NextGen-Programm der ATP, das die besten jungen Hoffnungen automatisch für ATP-250-Turniere nominiert. Diese Karte hat er gezogen – und damit seine erste „référence à domicile“ eingefahren.

Was in den nächsten Wochen ansteht

Schon am Dienstag wartet in der zweiten Runde ein echter Härtetest: Wer auch immer das Duell zwischen Ugo Humbert und Corentin Moutet für sich entscheidet, das laut Tableau am Dienstag um 12:00 Uhr angesetzt ist – Balshaw trifft auf einen Landsmann aus der oberen Etage des französischen Tenniszirkus. Mittelfristig steht aber noch mehr auf dem Spiel: In der NextGen-Wertung liegt der Franzose derzeit auf Platz 8 – direkt vor Moïse Kouamé – und damit im Rennen um die NextGen ATP Finals (9. bis 13. Dezember in Italien), dem Jahresabschlussturnier der acht besten Spieler unter 21 Jahren. Und für 2027 winken bereits die Australian-Open-Qualifikationen, zudem rechnet sich Balshaw Chancen auf eine Wildcard für die Qualifikation des Masters-1000 in Paris aus.

Die Hinrunde war also erst der Anfang: Ausruhen, was die Saison hergibt, darf sich der Biarruiz mit Blick auf Dezember wohl kaum.

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