33 Prozent Zustimmung: Trump setzt in Kansas auf Anti-Muslim-Hetze
Donald Trump hat bei einer Kundgebung in Kansas seine Midterm-Schlussbotschaft auf anti-muslimische Rhetorik ausgerichtet – gleichzeitig sinkt seine Zustimmung in einer neuen Umfrage auf 33 Prozent.
TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Trump in Kansas: Anti-Muslim-Hetze im Midterm-Endspurt.
Zwei Wochen vor den US-Kongresswahlen hat US-Präsident Donald Trump bei einer Kundgebung in Kansas seine Midterm-Schlussbotschaft auf anti-muslimische Rhetorik ausgerichtet. Das berichtet The Guardian in einem inzwischen geschlossenen Liveblog zur Veranstaltung.
Der Auftritt fällt in eine schwierige Phase für den Präsidenten: Eine neue Umfrage von Washington Post und ABC sieht Trumps Zustimmung bei nur 33 Prozent – dem niedrigsten jemals in dieser Erhebung gemessenen Wert. Mit der schwachen Approval-Quote steigt zugleich der Druck auf die Republikanische Partei, die im Kongress beide Kammern zu verteidigen hat.
Trumps Endspurt für gefährdete Republikaner
Die Kundgebung in Kansas ist Teil einer landesweiten Kampagne, mit der Trump den Liveblog-Informationen zufolge kreuz und quer durchs Land reist, um für gefährdete Kandidaten seiner Republikanischen Partei zu werben. In den Wochen vor der Wahl hat Trump eine ganze Reihe vergleichbarer Auftritte absolviert – mit dem Ziel, die eigene Wählerschaft zu mobilisieren und umkämpfte Sitze im Kongress zu sichern.
Die US-Kongresswahlen am ersten Dienstag im November sind nur noch etwas mehr als zwei Wochen entfernt. Gewählt werden das gesamte Repräsentantenhaus und rund ein Drittel der Senatssitze. Welche Mehrheiten sich danach in beiden Kammern abzeichnen, entscheidet mit darüber, wie viel politischer Spielraum dem Präsidenten für die zweite Hälfte seiner Amtszeit bleibt.
Was die anti-muslimische Botschaft signalisiert
Die Auswahl der anti-muslimischen Stoßrichtung als Schlussbotschaft einer Midterm-Kundgebung fällt in eine Phase, in der der Präsident mit Blick auf die Kongresswahlen unter besonderem Druck steht. Midterms werden in der US-Politik traditionell auch als Stimmungsbarometer über die Arbeit des Amtsinhabers gelesen – und bei einer Zustimmung von nur 33 Prozent steht Trump vor der Herausforderung, die eigene Basis zu mobilisieren, ohne zugleich weitere Wählergruppen zu verlieren.
Eine polarisierende Botschaft wie die anti-muslimische kann dabei die eigene Basis ansprechen, birgt aber zugleich das Risiko, in einem ohnehin engen Wahlkampf weitere Wählergruppen zu verprellen. Der Liveblog des Guardian zur Veranstaltung ist inzwischen geschlossen – wie die Botschaft bei der Kundgebung in Kansas konkret ausgestaltet war, ist im vorliegenden Auszug nicht im Detail dokumentiert.
Was die nächsten Wochen bringen
Bis zur Kongresswahl am ersten Dienstag im November sind es nur noch etwas mehr als zwei Wochen. In dieser Phase reist Trump den Liveblog-Informationen zufolge weiter kreuz und quer durchs Land, um für gefährdete Republikaner zu werben. Die Kansas-Kundgebung steht damit am Anfang einer intensiven Schlussphase des Wahlkampfs, in der jede Botschaft stärker als sonst auf das Ergebnis einzahlt.
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