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AP Preseason Top 25: Florida startet als Nummer 1

Die Florida Gators eröffnen die AP Preseason Top 25 für College-Basketball auf Platz 1 – vor Duke und Illinois. Titelverteidiger Michigan rutscht nach dem Verlust von vier Startern und seinem Headcoach auf 16.

3 Min. Lesezeit
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TVS News KI redaktionell betreut präsentiert AP Preseason Top 25: Florida startet als Nummer 1 – Titelverteidiger Michigan fällt auf 16.

Die Florida Gators stehen ganz oben – und das schon, bevor ein einziger Ball der neuen College-Basketball-Saison geworfen wurde. Am 19. Oktober 2026 hat die Associated Press ihre traditionelle Preseason Top 25 veröffentlicht: Florida startet auf Platz 1, direkt gefolgt von Duke und Illinois. Damit ist die Spitze der neuen Spielzeit schon vor dem ersten Sprungball besetzt – und der Meisterschaftskampf nimmt Konturen an.

Die größte Überraschung der Vorschau findet sich allerdings weiter unten. Die Michigan Wolverines, im Frühjahr noch nationaler Champion, tauchen nur auf Platz 16 wieder auf. Der Grund liegt laut The Athletic auf der Hand: Das Programm muss vier Starter und seinen Headcoach ersetzen. Ein Aderlass, der die Erwartungen an die kommende Saison deutlich nach unten zieht – und so manchem Fan die Frage aufdrängt: Ist das wirklich derselbe Titelverteidiger?

Die AP Preseason Top 25 wird jedes Jahr im Oktober von einer Jury aus Sportjournalisten aus dem ganzen Land zusammengestellt und gilt als einer der ersten Stimmungsindikatoren für die neue Spielzeit. Wer ganz oben steht, bekommt nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch die einfacheren Spielpläne, größere TV-Slots und den leisesten March-Madness-Pfad. Wer weit unten steht, muss sich den Weg nach oben erst erkämpfen – auch mit einem frischen Meisterring im Schrank.

Warum Florida ganz vorne steht

Die Spitzenposition für die Gators kommt nicht aus dem Nichts. Florida hatte in der Vorsaison mit starken Auftritten auf sich aufmerksam gemacht und galt in College-Kreisen seit Monaten als einer der Top-Anwärter auf den Titel. Dass die AP-Wähler diese Einschätzung teilen, ist eine Bestätigung – und gleichzeitig ein Stück Druck für den Saisonstart. Wer als Nummer 1 in die Saison geht, kann sich keine schwachen Auftritte leisten, ohne sofort Absturz-Geschichten zu provozieren.

Duke direkt dahinter zu sehen, überrascht wenig. Das Programm aus Durham zählt seit Jahren zu den konstantesten Adressen im College-Basketball. Spannender ist Platz 3 für Illinois: Nach mehreren starken Saisons hat sich das Programm endgültig in der nationalen Spitzengruppe festgesetzt. Die Zeiten, in denen die Illini als Außenseiter galten, sind vorbei.

Der tiefe Fall des Titelverteidigers

Michigan hat ein Problem – und es trägt einen Namen: Abgang. Vier Starter, die das Team im Frühjahr durch das NCAA-Turnier trugen, sind nicht mehr da. Dazu kommt der wohl schmerzhafteste Verlust: Auch der Headcoach, der den Titel holte, hat das Programm verlassen. Im College-Basketball eine Kombination, die ein Team über Jahre zurückwerfen kann. Der Kader wird neu gebaut, das System neu justiert, die Hierarchie neu geschrieben.

Platz 16 für einen frischen Champion klingt trotzdem hart. Aber die AP-Vorschau blickt nach vorn, nicht zurück – und sie misst, was auf dem Platz steht, nicht was in der Trophäenvitrine glänzt. Was die Wähler in Michigan sehen, ist ein Kader im Umbruch ohne klaren Anführer auf dem Feld und ohne erfahrenen Steuermann an der Seitenlinie. Wie schnell das Programm diesen Verlust kompensieren kann, wird die Saison zeigen – und dürfte eine der spannendsten Fragen des Winters werden.

Was das für dich als Fan bedeutet

Wenn du die kommende College-Saison verfolgen willst, gibt die AP-Vorschau drei Namen, an denen du jede Tabelle messen wirst: Florida, Duke, Illinois. Das sind die Programme, die schon im November den Ton angeben werden. Michigan ist die Story, die du im Blick behalten solltest – nicht wegen der Spitze, sondern wegen der Frage, ob ein Titelverteidiger nach diesem Aderlass wirklich zurückkommen kann. Eine erste Antwort darauf gibt es spätestens im März, wenn das NCAA-Turnier die Spreu vom Weizen trennt.

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