Eine Stadt schafft es, alle anderen nicht: BAföG-Wohnhilfe vs. Miete
Zum Semesterstart müssen Studierende in Deutschland erneut tiefer in die Tasche greifen. Laut Handelsblatt deckt die BAföG-Wohnhilfe die Miete nur in einer einzigen Stadt – alle anderen Studis zahlen drauf.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert BAföG-Wohnhilfe: Reicht nur in einer Stadt für die Miete – was das für dich bedeutet.
Zum Semesterstart 2024/25 müssen Studierende in Deutschland erneut mehr Geld für ein WG-Zimmer oder eine kleine Wohnung einkalkulieren. Die BAföG-Wohnhilfe – also der pauschale Zuschuss zur Miete, den das Bundesausbildungsförderungsgesetz vorsieht – reicht nach einer Analyse des Handelsblatts nur in einer einzigen Stadt bundesweit aus, um die ortsübliche Miete tatsächlich zu decken.
In allen anderen Hochschulstädten klafft demnach eine Lücke zwischen dem, was BAföG-Empfänger:innen an Wohnpauschale bekommen, und dem, was Vermieter tatsächlich verlangen. Die Unterschiede zwischen den Standorten sind laut Handelsblatt „gravierend" – wer in einer teuren Großstadt studiert, zahlt schnell ein Vielfaches dessen, was die staatliche Hilfe abdeckt.
Was die BAföG-Wohnhilfe eigentlich ist
Die BAföG-Wohnhilfe (auch Wohnpauschale) ist ein fester Betrag im BAföG-Satz, der unabhängig von den tatsächlichen Mietkosten am Studienort ausgezahlt wird. Steigen die Mieten vor Ort, bleibt der Zuschuss gleich – und genau diese Diskrepanz zwischen fixer Pauschale und steigenden Mieten sorgt dafür, dass Studierende die Differenz selbst ausgleichen müssen.
Was das konkret für dich bedeutet
Wenn du jetzt auf Wohnungs- oder Zimmer-Suche bist, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die BAföG-Sätze: Die Wohnhilfe ist gedeckelt, die Mieten sind es nicht. In teuren Städten wie München, Hamburg, Frankfurt oder Berlin fällt die Lücke besonders groß aus; in kleineren Universitätsstädten ist sie geringer, aber selten null.
Kurz gesagt: Die BAföG-Wohnhilfe sichert nicht deine Miete – sie sichert nur einen Teil davon. Den Rest stemmst du selbst, über Nebenjob, Eltern, Studienkredit oder ein Stipendium.
Quelle: Handelsblatt
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