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Oscar-Preisträger Brendan Fraser übernimmt Rolle des D-Day-Oberbefehlshabers

Oscar-Preisträger Brendan Fraser übernimmt in "Pressure" die Rolle von General Dwight D. Eisenhower. Wie der Sydney Morning Herald berichtet, dreht sich der Film um einen Meteorologen, dessen Vorhersage die alliierte Landung in der Normandie rettete.

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Oscar-Preisträger Brendan Fraser übernimmt Rolle des D-Day-OberbefehlshabersAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Brendan Fraser als Eisenhower: „Pressure" und der Meteorologe, der D-Day rettete.

Brendan Fraser spricht im Interview mit dem Sydney Morning Herald über eine seiner gewichtigsten Rollen: In dem Historiendrama „Pressure" verkörpert er General Dwight D. Eisenhower, den Supreme Commander der alliierten Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Regie führte der Australier Anthony Maras, der zuvor mit dem Terrorthriller „Hotel Mumbai" (2008) bekannt wurde. Das Drehbuch stammt von Maras gemeinsam mit David Haig, auf dessen erfolgreichem Bühnenstück der Film basiert.

Die Geschichte hinter dem Sturm

Im Mittelpunkt von „Pressure" steht nicht das Schlachtengeschehen selbst, sondern eine meteorologische Entscheidung, die über Gelingen oder Scheitern der Landung in der Normandie am 6. Juni 1944 entschied. Über 72 Stunden hinweg dreht sich alles um Royal Air Force Group Captain James Stagg, einen eigensinnigen Schotten, der von Andrew Scott („Fleabag", „All of Us Strangers") verkörpert wird. Stagg soll die Wetterbedingungen für die Invasion vorhersagen, während die Amerikaner mit Colonel Irving P. Krick (Chris Messina) einen eigenen Meteorologen mitbringen, der auf historischen Daten basierend gutes Wetter für den geplanten Termin am 5. Juni vorhersagt.

Staggs wissenschaftlichere Methode, die auf Messwerten von Außenstationen beruht, prognostiziert hingegen Orkanbedingungen, die Hunderte alliierter Soldaten das Leben kosten könnten. Er soll den Oberbefehlshaber überzeugen, die Invasion um fast zwei Wochen zu verschieben. Weitere Rollen sind mit Damian Lewis als General Sir Bernard Montgomery und Kerry Condon als First Lieutenant Kay Summersby, EIsenhowers Privatsekretärin, besetzt.

„Eisenhower answered, ‚Well, it’s because we had better weathermen than the Germans’.

Quelle: smh.com.au

And he wasn’t wrong. Maybe he was trying to be funny but it was the truth.

Quelle: smh.com.au

Frasers Recherche und Exercise Tiger

Fraser, der vor drei Jahren den Oscar als Bester Hauptdarsteller für „The Whale" gewann, bereitete sich intensiv auf die Rolle vor. Dabei stieß er auf eine wenig bekannte Episode: die Katastrophe von Exercise Tiger, einer Generalprobe für D-Day sechs Wochen vor dem historischen Datum. Bei der Übung mit 30.000 Soldaten an einem Strand in Devon im Südwesten Englands, die mit scharfer Artillerie durchgeführt wurde, kamen mehr als 700 alliierte Soldaten ums Leben. Der Vorfall wurde 45 Jahre lang geheim gehalten, bis ein ortsansässiger Fischer in den 1970er- oder 1980er-Jahren auf einen Sherman-Panzer stieß, der an seinen Netzen hängen blieb.

„This film is a warning. It’s a cautionary tale of what happens when we disregard science and nature with our own human folly.

Quelle: smh.com.au

Some things have not changed at all. I feel that it was affirming, humbling. It gave me a sense of obligation to earn what comes in the future … and also to not rest on any laurels.

Quelle: smh.com.au

Eine Premiere als Präsidentendarsteller

Fraser, der nach „The Whale" mit „Killers of the Flower Moon" und „Rental Family" weitere gewichtige Rollen übernahm, war zunächst unsicher, ob er eine echte historische Figur verkörpern könnte. Letztlich überzeugte ihn Maras mit einem Hinweis auf EIsenhowers Bescheidenheit. Der Film, der am 29. Oktober in die Kinos kommt, zeigt einen General, der zugleich charismatischer Kommunikator und verletzlicher Mensch ist, gezeichnet von der Erinnerung an Exercise Tiger, mit bis zu 20 Tassen Kaffee am Tag und einer vier Schachteln Zigaretten pro Tag. „Pressure" lief bereits auf Festivals, wobei das amerikanische Publikum besonders die historischen 72 Stunden vor der Invasion würdigte, während die Zuschauerinnen und Zuschauer bei der Premiere am Leicester Square in London vor allem von Staggs Charakter fasziniert waren, der die Wahrheit sagte, auch wenn sie den Mächtigen nicht gefiel.

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