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Coulibaly und Wizards verpassen Rookie-Verlängerung – was das für Washington bedeutet

Die Washington Wizards und Bilal Coulibaly haben sich nicht auf eine Rookie-Scale-Verlängerung einigen können. Damit rückt der Franzose 2027 in die Restricted Free Agency.

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Die Washington Wizards und Bilal Coulibaly haben sich nicht auf eine Rookie-Scale-Verlängerung einigen können. Wie The Athletic am 19. Oktober 2026 berichtet, ist die Frist für Spieler der Draft-Klasse 2023 verstrichen, ohne dass ein neuer Vertrag unterzeichnet wurde.

Coulibaly war 2023 an siebter Stelle des NBA Drafts gezogen worden. In Washington hat er sich seither als bester Perimeter-Verteidiger der Mannschaft etabliert – genau das athletische, switchbare Stopper-Profil, das in der modernen NBA auf den Flügelpositionen gefragt ist.

Was passiert, wenn die Rookie-Verlängerung ausbleibt

Wer die Frist verstreichen lässt, geht automatisch in die letzte Saison seines Erstvertrags und wird anschließend Restricted Free Agent. Für Coulibaly heißt das: Er spielt 2026/27 unter seinem bisherigen Vertrag weiter und kann sich seinen nächsten Kontrakt auf dem Feld verdienen. Für Washington bedeutet es: Das Team behält 2027 das letzte Wort – jedes konkurrierende Angebot darf einfach gespiegelt werden, der Spieler geht nirgendwo hin, ohne dass die Wizards zustimmen.

Die Wizards gehen damit kein echtes Risiko ein. Sie verlieren weder die Kontrolle über den Spieler, noch müssen sie jetzt eine Summenentscheidung treffen, die sie später bereuen könnten. Eine Saison länger Daten zu sammeln, ist bei einem jungen Spieler eher Vorteil als Nachteil.

Warum die Wizards die Frist haben verstreichen lassen

Der Bericht von The Athletic nennt keine konkreten Verhandlungsdetails. Was feststeht: Eine Rookie-Scale-Verlängerung für einen Siebtpick der Klasse 2023 ist nach dem aktuellen CBA ein klar gesetzter Kontrakt. Coulibaly hätte Anspruch auf einen festen Prozentsatz der Salary Cap, mit Aufschlägen, falls er in der kommenden Saison in eine Auswahl oder ein All-NBA-Team gewählt wird.

Dass Washington diese Entscheidung jetzt nicht trifft, kann mehrere Gründe haben. Möglich, dass man bei Summen oder Schutzklauseln nicht zusammenfand. Möglich auch, dass die Franchise noch abwarten will, wie sich der Spieler in einer erweiterten Rolle schlägt, bevor sie eine mehrjährige Wette eingeht. Sollte sich die Lage bis zur Trade Deadline im Februar zuspitzen, bleibt den Wizards ohnehin eine Trumpfkarte: ein sign-and-trade-Szenario, bei dem Washington im Fall eines Abgangs 2027 im Gegenzug Assets erhielte.

Stand jetzt bleibt Coulibaly ein fester Bestandteil der Wizards – nur eben mit einem Jahr mehr Bewährungszeit, bevor das große Geld entschieden wird.

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