Ostumfahrung Dachau: Warum geht seit 2014 nichts voran?
Dachaus Umwelt- und Verkehrsausschuss bekräftigt die Ostumfahrung mehrheitlich. Die CSU sieht den Bremser allerdings in München – dort fehle dem Projekt die nötige Akzeptanz.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Ostumfahrung Dachau: Bekenntnis mit Hintertürchen.
Der Umwelt- und Verkehrsausschuss des Dachauer Stadtrats hat die Ostumfahrung mehrheitlich bekräftigt. Die CSU sieht den Grund für den jahrelangen Stillstand allerdings nicht in Dachau selbst, sondern in München.
Laut CSU fehlt dem Projekt in der Landeshauptstadt die nötige Akzeptanz, um Priorität zu bekommen. Damit fällt das Bekenntnis zur Ostumfahrung formal deutlich aus – politisch bleibt es aber vage.
Was der Ausschuss in Dachau entschieden hat
Der Umwelt- und Verkehrsausschuss hat sich mehrheitlich für den Bau der Ostumfahrung Dachau ausgesprochen. Das ist ein klares Signal innerhalb Dachaus – wie es nach außen, in Richtung München und der höheren Planungsebenen, wirkt, ist offen.
Warum seit 2014 nichts vorangeht
Die CSU benennt die Ursache für die jahrelange Blockade beim Namen: Es habe an der nötigen Akzeptanz gefehlt, um in München Priorität zu bekommen. Damit verlagert sie die Verantwortung von der Stadtratsebene hin zur Landeshauptstadt – ohne selbst zu erklären, wie diese Akzeptanz künftig entstehen soll.
Was das für Dachau bedeutet
Wer sich in Dachau seit Jahren Bewegung bei der Ostumfahrung erhofft, bekommt mit dem jetzigen Beschluss keinen neuen Anlass zur Zuversicht. Der Stadtrat hat sich zum Projekt bekannt – an den Strukturen, die es seit 2014 ausbremsen, ändert dieser Beschluss erst einmal nichts.
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