Jason Momoa spielt in „Dune 3“ plötzlich einen Duncan-Klon
Jason Momoa kehrt in „Dune 3“ als erinnerungsloser Duncan-Idaho-Klon zurück und kämpft gegen Timothée Chalamet. Der Kinostart in Deutschland ist für den 17. Dezember 2026 angesetzt.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert „Dune 3“: Jason Momoas Klon fordert Timothée Chalamet heraus.
Jason Momoa ist 47 Jahre alt und hat für das Finale der „Dune“-Trilogie eine ungewöhnliche Rolle übernommen. Im Gespräch mit der New York Times verriet er, dass Duncan Idaho zwar wiedererkennbar bleibt, als Figur aber keinerlei Erinnerungen oder Charakterzüge des Originals besitzt.
Damit trifft der Klon im Finale auf Paul Atreides, gespielt von Timothée Chalamet, 30, der mit ihm im ersten Teil eng verbunden war. Aus dieser Freundschaft ist nichts mehr geblieben. Die Begegnung endet in einem Kampf, den Paul gewinnt – obwohl Momoas Duncan-Klon körperlich überlegen wirkt.
Ein vertrautes Gesicht ohne die Erinnerungen des Originals
Die seltsamste Rolle seiner Karriere
Momoa beschreibt die Aufgabe als „wahrscheinlich die seltsamste Rolle, mit der ich mich je auseinandersetzen musste“. Der eigentliche Reiz liegt für ihn darin, eine Person darzustellen, die nicht weiß, wer sie eigentlich ist. Als Duncan Idaho hatte er bereits eine klare Vergangenheit und klare Beziehungen; der Klon übernimmt nur die äußere Hülle.
Das verlangt von Momoa nach eigener Aussage seine bislang subtilste Darstellung. Er sei weder als Schauspieler noch als Mensch besonders subtil, müsse sich in dieser Szene aber gerade auf das Unauffällige konzentrieren. Das Endergebnis der Verarbeitung hat er im Interview allerdings noch nicht gesehen.
Duncan war im ersten „Dune“-Film von Regisseur Denis Villeneuve, 59, im Jahr 2021 zu sehen. Dort opferte sich die Figur, um Paul und dessen Mutter zu retten. In „Dune: Part Three“ kehrt Momoa also auf ungewöhnliche Weise in die Wüstenwelt zurück: nicht als derselbe Duncan, sondern als dessen erinnerungsloses Double.
Paul Atreides ist nicht mehr der junge Freund von damals
Die Machtverhältnisse haben sich umgekehrt
Im ersten Teil waren Duncan und Paul enge Freunde. Im Finale kann Paul deshalb nicht auf eine gemeinsame Geschichte zurückgreifen. Momoas Klon kennt weder die alten Erlebnisse noch die Bindung zu Paul; zwischen den beiden entsteht stattdessen eine angespannte Situation.
Chalamets Paul ist inzwischen mächtig geworden, herrscht totalitär und gilt in der Handlung als der bessere Kämpfer. Seine körperliche Überlegenheit reicht deshalb aus, um den körperlich stärker wirkenden Duncan-Klon zu stoppen.
Momoa beschreibt diese Umkehrung aus Sicht der Produktion als ungewöhnliche Herausforderung: „Wenn ich mit Tim zusammenarbeite, muss ich gegen ihn kämpfen. [Seine Figur Paul] ist auf einem ganz anderen Niveau und als Kämpfer besser als ich.“ Er sei sich zudem unsicher gewesen, wie sich die Niederlage glaubwürdig inszenieren lässt.
Chalamet widersprach der Annahme, dass Paul auch im echten Leben der stärkere Kämpfer wäre. „Er ist der bessere Schauspieler. Ich kann besser kämpfen. Aber er ist echt schnell.“ Auf die Frage, wie die Szene trotzdem glaubwürdig werden könne, antwortete Momoa: „Letztlich ist es ein Tanz.“
Der Klon bricht mit Duncans bisheriger Rolle
Bekannte Namen, keine gemeinsame Beziehung
Gerade weil der Klon noch wie der vertraute Duncan aussieht, erzeugt seine Begegnung mit Paul einen harten Bruch. Paul trifft keine Wiederaufnahme der alten Freundschaft, sondern eine Figur, die ihn ohne gemeinsame Geschichte herausfordert. Der Kampf macht sichtbar, dass die Rollenverteilung der Trilogie gekippt ist.
Duncan wird im Finale nicht als starker Held eingeführt, der Paul bezwungen könnte. Er behält zwar seine beeindruckende körperliche Präsenz, unterliegt aber dem inzwischen deutlich mächtigeren Paul. Damit verändert der Klon nicht nur die Beziehung zwischen den beiden Figuren, sondern auch die Rolle, die Duncan im Abschluss der Reihe spielt.
Für Momoa bedeutet die Rückkehr kein simples Comeback. Er spielt zwar erneut Duncan Idaho, doch das Original bleibt unerreichbar. In seiner eigenen Beschreibung steht deshalb nicht die körperliche Action im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie man eine Figur darstellt, die „gar nicht weiß, wer diese Person ist“.
Der kürzeste „Dune“-Film startet am 17. Dezember 2026
Rund 151 Minuten Laufzeit und bekannte Gesichter
„Dune: Part Three“ soll ab dem 17. Dezember 2026 in den deutschen Kinos laufen. Mit einer Laufzeit von rund 151 Minuten wird das Finale nach den vorliegenden Angaben der kürzeste Film der Reihe: Der erste Teil kam auf 155 Minuten, „Dune: Part Two“ auf 166 Minuten.
Die gut zweieinhalb Stunden Kinofilmlänge bleiben trotzdem ein großer Kinoabend. Im Cast kehren neben Chalamet und Momoa weitere bekannte Gesichter zurück: Zendaya, 30, Anya Taylor-Joy, 30, Florence Pugh, 30 und Robert Pattinson, 40. Sie alle stehen für den großen Abschluss der Trilogie vor der Kamera.
Der stärkste neue Reiz liegt damit nicht in einer weiteren Vertrautheit zwischen Momoa und Chalamet, sondern in ihrer bewussten Abkehr davon. Duncan und Paul tragen noch die Namen, die das Publikum kennt. Ihre Geschichte, ihre Machtverteilung und ihr Verhältnis haben sich jedoch so weit verändert, dass aus der alten Freundschaft ein erinnerungsloser Klon und ein siegreicher, totalitär herrschender Paul werden.
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