David Corenswet als „Mr. Irrelevant“ – neuer Oscar-Kandidat?
Superman-Star David Corenswet spielt den letzten Pick des NFL-Drafts 1983 in „Mr. Irrelevant“ – Paramounts Oscar-Coup mit NFL-Legenden-Screening in New York.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert David Corenswet als „Mr. Irrelevant“: Warum dieser Film das Oscar-Rennen aufmischt.
Stell dir vor: Du bist 335. im NFL-Draft. Niemand zählt mehr mit. Du bist „Mr. Irrelevant“ – und trotzdem schreibt jemand einen Film über dich. Genau das ist die Geschichte von John Tuggle, und genau sie bringt David Corenswet jetzt ins Oscar-Rennen.
Der letzte Pick jedes NFL-Drafts trägt diesen Spitznamen seit Jahrzehnten – meist mit einem Augenzwinkern und wenig Pathos. Bei Tuggle ist die Ausgangslage allerdings eine andere: Er war ein Running Back aus Kalifornien, den die New York Giants 1983 an Position 335 holten. Eine Geschichte, die nach Hollywood schreit. Und Hollywood hat zugehört: Paramount plant mit „Mr. Irrelevant“ offenbar einen Angriff auf die nächste Oscar-Saison.
Football teams are always looking for an edge. This Oscar season, Paramount may have found one in David Corenswet.
Wer war John Tuggle?
John Tuggle war ein Running Back aus Kalifornien, den die New York Giants beim NFL-Draft 1983 an Position 335 holten – dem letzten Pick. Der Spitzname „Mr. Irrelevant“ hängt seit Jahrzehnten am finalen Pick jedes Drafts. Dass ausgerechnet dieser Stoff jetzt verfilmt wird, hat Methode: Paramount sucht laut Variety nach dem nächsten „Blind Side“-Moment – ein Feel-Good-Sportdrama, das die Academy liebt und gleichzeitig ein breites Publikum ins Kino zieht.
David Corenswet jenseits von Superman
Wer David Corenswet zuletzt in der Rolle des Superman sah, könnte überrascht sein. Mit „Mr. Irrelevant“ wagt er einen bewussten Gegenpol: keine Götter, keine Alien-Invasoren, sondern eine wahre Sportgeschichte über einen Außenseiter. Für Paramount ist das ein kalkuliertes Risiko. Man will Corenswet als Charakterdarsteller etablieren, nicht als One-Note-Actionheld. Das Screening mit NFL-Veteranen in New York – darunter offenbar auch Weggefährten Tuggles – soll dabei helfen, Glaubwürdigkeit in der Football-Welt aufzubauen, bevor der Film ins Oscar-Rennen geht.
Warum der Vergleich mit „The Blind Side“ nicht zufällig ist
„The Blind Side“ mit Sandra Bullock brachte 2009 nicht nur einen Kinoerfolg, sondern auch einen Oscar als Beste Hauptdarstellerin. Der Trick damals: eine wahre Geschichte, ein Außenseiter, und ein Hauptdarsteller, der verschwindet, um dem Charakter Raum zu geben. Genau dieses Muster scheint Paramount mit „Mr. Irrelevant“ zu wiederholen. Ob das aufgeht, hängt an zwei Faktoren: Tuggle muss dem Publikum etwas bedeuten – auch denen, die kein Football schauen – und Corenswet muss beweisen, dass er ohne Cape überzeugt.
Was das für dich bedeutet
Wenn du Corenswet bisher nur als Superman auf dem Schirm hattest, bekommst du mit „Mr. Irrelevant“ die Chance, ihn neu zu entdecken. Der Film ist gleichzeitig ein Einstieg in eine Geschichte, die in den 80ern in der NFL fast untergegangen wäre – und jetzt, Jahrzehnte später, ihren Weg auf die große Leinwand findet. Ob daraus ein Oscar wird, entscheidet die Academy. Dass Paramount darauf hinarbeitet, ist nach dem Screening in New York allerdings kein Geheimnis mehr.
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