DAX unter 25.000: Drei Risiken drücken den deutschen Leitindex
Der deutsche Leitindex ist am Donnerstag unter die Marke von 25.000 Punkten gefallen und notiert im Minus. Auslöser sind steigende Ölpreise wegen Angriffen im Iran-Krieg und einem Hurrikan im Golf von Mexiko.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert DAX rutscht unter 25.000 Punkte: Iran-Krieg und Hurrikan treiben den Ölpreis.
Die Frankfurter Kurstafel zeigt am Donnerstagnachmittag 24.852 Punkte – ein Minus von knapp einem Prozent. Damit rutscht der deutsche Leitindex unter die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten. Nach Angaben von Marketscreener notierte der DAX schon zum Handelsauftakt unter dieser Grenze und blieb es auch am Nachmittag – eine Stabilisierung nach dem bereits schwachen Vortag blieb damit aus.
Den Ausschlag nach unten geben ausgerechnet zwei Entwicklungen, die weit weg von Frankfurt passieren: Angriffe im Iran-Krieg und ein Hurrikan im Golf von Mexiko treiben die Ölpreise nach oben. Das belastet nicht nur den deutschen Aktienmarkt – die Sorge vor steigenden Energiekosten zieht die europäischen Indizes insgesamt mit nach unten.
Warum ausgerechnet der Ölpreis den DAX so nervös macht
Wenn Öl teurer wird, passiert an der Börse immer dasselbe: Energiekosten drücken auf die Gewinne der Unternehmen, und gleichzeitig heizen höhere Energiepreise die Inflationserwartungen an. Beides lässt die Zinssorgen wieder aufleben. Marketscreener nennt neben den hohen Ölpreisen ausdrücklich auch die hohen Anleiherenditen als Belastungsfaktor.
Für dich heißt das: Solange weder im Nahen Osten Ruhe einkehrt noch der Hurrikan über dem Golf von Mexiko abzieht, bleibt die 25.000-Marke eher ein Widerstand als ein Sprungbrett.
Die drei Risiken, die den DAX gerade im Griff haben
ms-aktuell.de bündelt die Belastungsfaktoren auf drei Punkte: hohe Ölpreise, Zinssorgen und Unternehmensschulden. Während der Ölpreis der akute Auslöser des heutigen Rutschs ist, arbeiten Zinssorgen und Schuldenlast vieler Konzerne als Dauerbelastung im Hintergrund weiter gegen die Kurse.
Anders gesagt: Der Ölpreis ist der akute Auslöser – die strukturellen Probleme wie hohe Zinsen und hohe Unternehmensschulden wirken aber als Dauerbelastung weiter.
Quellen: Handelsblatt · Marketscreener · ms-aktuell.de
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