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Buñol: Schwere Tiermisshandlung – 110 oder 112 Hunde gefunden

Die Guardia Civil fand in Buñol Hunde an Ketten und ohne Wasser oder Futter. Die Berichte nennen unterschiedliche Tier- und Todeszahlen: 110 Hunde und 12 Todesfälle beziehungsweise 112 Hunde und 10 Todesfälle.

4 Min. Lesezeit
Buñol: Schwere Tiermisshandlung – 110 oder 112 Hunde gefundenAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Buñol: 12 oder 10 tote Hunde – die Zahl der Tiere bleibt widersprüchlich.

Ein Masseneinsatz der SEPRONA in Buñol hat eine schwere Tiermisshandlung aufgedeckt: In einer ländlichen Parzelle waren zahlreiche Hunde unter extremen Bedingungen gehalten. Nach Angaben von El Confidencial waren die Tiere ohne Wasser und ohne Futter, teilweise mit kurzen Ketten festgebunden und in beengten Käfigen eingeschlossen. Ein Mann wurde festgenommen.

Der Fall ist für dich vor allem deshalb relevant, weil die Ermittlungen einen seltenen Einblick in die Haltungsbedingungen liefern: Die Tiere hatten weder ausreichend Platz noch eine gesunde Umgebung. Gleichzeitig bleibt eine wichtige Frage offen: Wie viele Hunde wurden genau gefunden, und wie viele starben? Die Berichte nennen hierzu unterschiedliche Zahlen.

Beide Nachrichten beziehen sich auf Buñol in der Provinz Valencia und auf eine Kontrolle des SEPRONA der Guardia Civil. Die Kontrolle fand nach Angaben von El Confidencial am 26. Oktober statt, nachdem die örtliche Polizei auf eine größere Anzahl schlecht gehaltener Hunde aufmerksam geworden war.

Was die Quellen über die Hunde in Buñol berichten

Nach dem Bericht von El Confidencial waren in der Parzelle 110 Hunde untergebracht. Die Tiere befanden sich demnach in einem schlechten gesundheitlichen Zustand und waren überwiegend angebunden. Die Räume seien voller organischer Reste und starker Verschmutzung gewesen. Die Tiere hätten weder Wasser noch Futter gehabt und seien der Hitze ausgesetzt gewesen.

Die Anlage bestand aus zwei Bereichen. Im Außenbereich befanden sich ungefähr die Hälfte der Hunde in sehr kleinen, behelfsmäßigen Unterkünften. In einem geschlossenen ländlichen Gebäude von etwa 85 Quadratmetern war der Rest der Tiere untergebracht. Einige waren an kurze Ketten gebunden, andere in zu kleinen Käfigen eingeschlossen. Beide Bereiche hätten die Bewegung der Hunde stark eingeschränkt und einen normalen Schlaf erschwert.

Die örtliche Polizei in Buñol half, die Tiere zu sichern, festzuhalten und zu stabilisieren. Die Tiere wurden anschließend in eine Tierauffangstation gebracht, wo sie veterinärmedizinische Versorgung erhalten sollten. Laut El Confidencial konnten zwölf Hunde die Folgen ihrer bisherigen Haltung nicht überleben.

Die abweichenden Zahlen

Hier liegt der zentrale Widerspruch vor: El País berichtet in seinem Titel von 112 Hunden, von denen 10 starben. El Confidencial nennt dagegen 110 Tiere und 12 Todesfälle.

Beide Veröffentlichungen bestätigen den Kern des Falls: Die SEPRONA der Guardia Civil nahm eine Person wegen Tiermisshandlung fest, und die Tiere waren in einer ländlichen Parzelle bei Buñol unter mangelhaften hygienischen Bedingungen gehalten. Die genaue Zahl der Tiere und der verstorbenen Hunde lässt sich aus den vorliegenden Berichten jedoch nicht eindeutig festlegen.

Die Ermittlungen gehen weiter: Ein 50-Jähriger wurde festgenommen

El Confidencial berichtet, dass die Patrulla del SEPRONA de Utiel die Untersuchung führte. Der festgenommene Mann sei 50 Jahre alt und spanischer Staatsangehöriger. Ihm wird Tiermisshandlung vorgeworfen. Zusätzlich wurde in der betroffenen Immobilie eine 12-Kaliber-Schrotflinte gefunden, die den vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen nicht entsprach.

Die Kommune Buñol übernahm laut dem Bericht die Kosten, die durch die Versorgung der Tiere entstanden. Die polizeilichen Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen. Damit ist der Fall rechtlich noch offen: Die Festnahme und die Beweismittel weisen auf einen konkreten Verdacht hin, ersetzen aber keine gerichtliche Bewertung.

Was die Kontrolle über die Haltung zeigt

Die Beschreibung der beiden Bereiche macht deutlich, dass es nicht um einzelne vernachlässigte Haustiere ging. 110 beziehungsweise 112 Hunde waren in einer Anlage gehalten, in der Wasserversorgung und Fütterung offenbar fehlten und zudem weder ausreichend Platz noch Hygiene vorhanden waren. Gerade die Kombination aus Enge, Ketten, Käfigen und fehlender Versorgung macht die Situation so gravierend.

Für die Beurteilung der Gesamtzahlen hilft nur ein Blick auf die unterschiedlichen Quellen: El Confidencial nennt 110 Hunde und zwölf Todesfälle, El País 112 Hunde und zehn Todesfälle. Beide Angaben beziehen sich auf denselben Einsatz in Buñol. Die Differenz von zwei Tieren beziehungsweise zwei verstorbenen Hunden könnte auf unterschiedliche Erfassungszeitpunkte oder eine abweichende Zählung zurückgehen; einen Beleg dafür liefern die Quellen nicht.

Das ist für dich das wichtigste Fazit

Der Kern des Berichts ist eindeutig: In Buñol wurden zahlreiche Hunde unter Bedingungen gehalten, die mit artgerechter Haltung nicht zu vereinbaren waren. Die SEPRONA griff ein, die örtliche Polizei unterstützte die Rettung, und ein Mann wurde wegen Tiermisshandlung festgenommen. Bei den konkreten Zahlen bleibt die Quellenlage uneinheitlich.

Weiterführende Quellen: El Confidencial: Die Details zur Kontrolle in Buñol und El País: Die abweichenden Tier- und Todeszahlen.

Behalte bei der Einordnung solcher Berichte immer die genauen Zahlen und die jeweilige Quelle im Blick.

Quellen

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