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Digitale Souveränität: EU-Pilot mit Element Pro fällt durch

Die EU-Kommission probiert Element Pro als Backup für Microsoft Teams. Erste Beschäftigte halten die Software für schlecht – was steckt hinter dem Souveränitätstest?

2 Min. Lesezeit
Digitale Souveränität: EU-Pilot mit Element Pro fällt durchAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Element Pro: EU testet Teams-Backup – Mitarbeiter unzufrieden.

Digitale Souveränität klingt in Sonntagsreden super – im Behördenalltag sieht es manchmal nüchterner aus. Die EU-Kommission sucht nach einer Alternative zu Microsoft Teams und testet dafür die Software Element Pro. Die ersten Rückmeldungen aus den eigenen Reihen fallen verhalten aus.

Wie Golem.de berichtet, probiert die EU-Kommission Element Pro derzeit als Backup für Teams aus. Hintergrund ist das Bestreben nach mehr digitaler Souveränität – also weniger Abhängigkeit von einzelnen, vor allem außereuropäischen Plattformen. Der Pilot steht damit in einer Reihe mit mehreren Initiativen, mit denen Brüssel in den vergangenen Jahren die IT-Lieferketten diversifizieren wollte.

Doch die Begeisterung bei den Beschäftigten hält sich in Grenzen. Nach Angaben von Golem.de halten einige EU-Mitarbeiter die Software schlicht für schlecht. Welche konkreten Punkte den Ausschlag geben, geht aus dem kurzen Teaser nicht hervor – auffällig ist aber, dass ausgerechnet die eigene Belegschaft das Souveränitäts-Vorzeigeprojekt kritisch sieht.

Worum geht es bei dem Test genau?

Die EU-Kommission will offenbar ausloten, ob Element Pro als Ausweichlösung zu Teams taugt. Der Test steht laut Golem.de im Kontext des Strebens nach digitaler Souveränität. Element Pro positioniert sich als Unternehmensvariante auf Basis des offenen Matrix-Protokolls – genau die Art von offener, föderierter Lösung, die Brüssel als Gegengewicht zu US-Plattformen favorisiert.

Was bedeutet die Kritik der Mitarbeiter?

Dass erste Anwender die getestete Software als schlecht bewerten, ist für sich genommen noch kein Urteil – Pilotprojekte decken erfahrungsgemäß Kinderkrankheiten auf. Bemerkenswert ist aber, dass die EU-Kommission mit Element Pro ausgerechnet auf eine Lösung setzt, die als Souveränitätsbaustein vermarktet wird. Wenn die eigenen Leute sie ablehnen, wird die Strategie in der Praxis schwer zu verkaufen – und der Wechsel zurück zu Teams politisch wieder attraktiver.

Was du wissen musst

  • Wer testet? Die EU-Kommission in Brüssel.
  • Was wird getestet? Element Pro als Backup für Microsoft Teams.
  • Wer kritisiert? Mehrere EU-Mitarbeiter – sie halten die Software für schlecht.
  • Worum geht es politisch? Digitale Souveränität und weniger Abhängigkeit von US-Plattformen.
  • Quelle: Bericht von Golem.de, Details im verlinkten Artikel.

Mehr zum Thema digitale Souveränität und EU-IT-Strategie findest du in unserer Berichterstattung auf The Viral Source.

Quellen

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AI-unterstützt · redaktionell betreut

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