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Boom mit Fragezeichen: Jeder fünfte EU-Neuwagen ist ein E-Auto

Mehr als 20 Prozent der neu zugelassenen Pkw in der EU sind inzwischen reine Elektroautos – so hoch wie nie. Doch ohne Subventionen droht ein Ende des Booms, und chinesische Hersteller holen rasant auf.

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Boom mit Fragezeichen: Jeder fünfte EU-Neuwagen ist ein E-AutoAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert EU-Neuzulassungen: Jeder fünfte neue Pkw fährt inzwischen elektrisch.

Mehr als jeder fünfte neue Pkw in der Europäischen Union fährt inzwischen rein elektrisch – ein Anteil, der noch vor wenigen Jahren utopisch schien. Nach übereinstimmenden Berichten von ZEIT und Handelsblatt hat der Stromer-Anteil an den Neuzulassungen in der EU ein neues Rekordniveau erreicht.

Konkret heißt das: Reine Elektroautos machen mittlerweile mehr als 20 Prozent der neu zugelassenen Personenkraftwagen in den 27 EU-Staaten aus. Damit ist Elektromobilität in Europa vom Nischenprodukt zur zweitgrößten Antriebsform neben dem Verbrenner aufgestiegen – noch vor Diesel und Hybrid.

Wie das Handelsblatt berichtet, steigt der Anteil reiner Elektroautos an den Neuzulassungen in der EU derzeit deutlich. Gleichzeitig warnt die Wirtschaftszeitung: Ohne staatliche Subventionen könnte der Boom schnell nachlassen.

Was treibt den Anstieg – und was könnte ihn bremsen?

Die genauen Treiber der Entwicklung – etwa Kaufprämien einzelner Mitgliedstaaten, CO2-Flottengrenzwerte der EU oder das wachsende Modellangebot – benennen die vorliegenden Quellen nicht im Detail. Fest steht laut Handelsblatt aber: Der Aufwärtstrend ist eng an politische Förderung gekoppelt. Fallen Kaufanreize weg oder werden CO2-Strafen für Hersteller gelockert, dürfte der Anteil schnell wieder sinken.

Chinesische Hersteller holen auf

Ein weiterer Befund: Chinesische Hersteller holen nach Angaben des Handelsblatts im EU-Markt auf. Das verändert die Wettbewerbslage für die europäische Autoindustrie grundlegend – denn wer beim E-Auto-Anteil derzeit kräftig zulegt, sind ausgerechnet die Konzerne, die in Europa noch vergleichsweise wenig Fahrzeuge verkaufen. Marken wie BYD, MG (SAIC) oder Geely haben in den vergangenen Monaten ihr Modellprogramm in der EU massiv ausgebaut und drücken mit aggressiven Preisen auf den Markt.

Was bleibt vom Rekordwert?

Für dich als Autokäufer oder Autokäuferin bedeutet der Rekordanteil vor allem eins: Mehr Auswahl, mehr Wettbewerb – und tendenziell sinkende Preise für Stromer, weil Hersteller und Händler um die wachsende Kundschaft buhlen. Risiko: Wenn Subventionen gestrichen werden, kann ein Teil des aktuellen Booms ebenso schnell wieder verschwinden, wie er gekommen ist. Wer also über einen Kauf nachdenkt, sollte prüfen, welche Förderungen im jeweiligen EU-Land noch gelten – und sich nicht auf ein dauerhaftes Schnäppchen verlassen.

Am Ende zeigt die Zahl vor allem, wie schnell sich ein Markt drehen kann: Von der Randerscheinung zum Massenphänomen in wenigen Jahren – und mit chinesischer Konkurrenz, die den europäischen Herstellern zunehmend das Wasser abgräbt. Die spannende Frage der kommenden Monate ist, ob der Rekordanteil ohne Subventionen Bestand hat – oder ob die Kurve nach unten korrigiert wird.

Quellen

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