32:0: Neuseeland stürmt ins Frauen-Rugby-WM-Finale
Neuseeland gewinnt das Halbfinale der Frauen-Rugby-League-WM mit 32:0 gegen Samoa und erreicht das siebte Finale in Folge. Stacey Waaka erzielte drei der sieben Versuche.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Neuseeland stürmt ins Finale: 32:0 gegen Samoa.
Am Samstagnachmittag kassierte Neuseeland im McDonald Jones Stadium in Newcastle, New South Wales, einen 32:0-Sieg gegen Fetu Samoa. In der ersten Hälfte standen nur 8:0 auf der Anzeigetafel. Danach zogen die Kiwi Ferns innerhalb von 12 Minuten noch vier Versuche nach und machten den Einzug ins Finale deutlich.
Die Partie war laut The Guardian von stürmischen und schwierigen Bedingungen geprägt. Trotzdem entschieden sich die Neuseeländerinnen immer wieder in den richtigen Momenten für den Abschluss. Das Ergebnis führt sie in ein weiteres Endspiel bei der Frauen-Rugby-League-WM – und zugleich zu einer weiteren opportunity gegen Australien.
Vier Versuche in den letzten 12 Minuten brechen Samoas Widerstand
Der Endstand
Neuseeland brauchte kaum zwei Minuten, um den ersten Versuch zu erzielen. Mackenzie Wiki nutzte einen Fehler Samoas und überquerte außen die Linie. Der Guardian hebt hervor, dass die Fetu-Samoa-Mannschaft in einer fehlerreichen ersten Hälfte durchaus gute Angriffspositionen hatte, daraus aber keine Punkte make.
Danach wehrte Neuseeland einen fünfminütigen Angriff an der eigenen Tryline ab. Wenige Augenblicke später profitsierte Stacey Waaka von einer Unentschlossenheit des samoanischen Wingers Mercedez Taulelei-Siala: Sie fing einen Kick von Raecene McGregor und legte ihn sicher nieder. Zur Pause hatte Neuseeland 8:0 erreicht, Samoa blieb ohne Punkt.
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel erhöhte Waaka den Vorsprung auf 14:0. Erneut brachte McGregors Kick sie in die ideale Position. Als Samoa Widerstand nachließ, folgten in den letzten 12 Minuten die Versuche von Waaka, Mele Hufanga, Kaiyah Atai und McGregor.
Warum der Sieg so deutlich wurde
Die Differenz lag nicht allein an den Versuchen. In den ersten 35 Minuten blieben die Kiwi Ferns defensiv stabil und ließen Samoa kaum Raum. The Guardian verweist zudem darauf, dass Neuseeland in den drei Spielen der Gruppenphase insgesamt nur 24 Gegenpunkte kassiert hatte.
Bei Samoa hakte es dagegen an der Verwertung vorhandener Möglichkeiten. Pauline Piliae-Rasabale wurde zweimal wegen Forward-Pässes auf der rechten Seite zurückgerufen. Dasselbe Team konnte die 18-jährige Anastasia Leatupue außerdem nicht in guter Angriffsposition mit dem Ball versorgen.
Waaka steigt mit 131 Metern und drei Versuchen auf
Die auffälligste Spielerin
Stacey Waaka war nicht nur an drei der sieben Versuche beteiligt. DieBBC zählt für sie 131 Meter, zwei Line Breaks, Line-Break-Assists, eine Try-Assist und drei Tackle Breaks. Sie bereitete außerdem den ersten Versuch der Kiwi Ferns vor, bevor sie selbst dreimal punktete.
Mit ihrem Hattrick zog Waaka außerdem gleichauf mit Australiens Jaime Chapman an der Spitze der Turnierwertung: Beide standen nach dem Halbfinale bei neun Versuchen. Als Spielerin des Spiels wurde sie von Matt Newsum für die BBC ausgewählt.
Waakas zweiter Versuch war das Ergebnis eines präzisen Laufs zu McGregors Kick. Den dritten erzielte sie im Schlussakt des Spiels, nachdem Neuseeland das Tempo nochmals erhöht hatte. Die Guardian bezeichnete ihre Leistung als effizient und professionell.
Samnas Gegenleistung
Fanua Rimoni war auf der Position des Lock Forwards eine dominante Kraft. Die jugendliche Anastasia Leatupue absolvierte laut Guardian ihren ersten internationalen Einsatz und blieb dabei auffällig ruhig. Beide Namen stehen für die besten Ansatzpunkte Samoas, auch wenn das Team am Ende ohne Punkt blieb.
Das siebte Finale trifft auf eine erfolgreiche Serie und drei schmerzhafte Niederlagen
Was bereits gewonnen wurde
Der Einzug in Newcastle war der sechste Finaltitel im suksesiven Sinn der Turnierhistorie: Die Kiwi Ferns erreichen damit ihr siebtes Finale in Folge. Davor gewannen sie die Endspiele von 2000 bis 2008 und holten drei Titel. Anschließend-endeten drei weitere Finalauftritte gegen Australien ohne Erfolg.
Besonders deutlich war die 54:4-Niederlage im Finale vor vier Jahren in Old Trafford. Damals verloren die Neuseeländerinnen gegen die Jillaroos. In Brisbane warten deshalb zwei denkbare Gegner: Australien, das Neuseeland im jüngsten Endspiel deutlich gedemütigt hatte, oder der Debütant Fiji.
Das stärkste Gegenargument
Die Serie von sieben Finalauftritten klingt nach Kontinuität, sagt aber wenig über den Ausgang des nächsten Spiels aus. Die drei jüngeren Niederlagen gegen Australien sind genau das Gegenargument zu großer Zuversicht. Hinzu kommt, dass Fiji im zweiten Halbfinale eine der größten Überraschungen der Turniergeschichte liefern müsste, um überhaupt ins Finale zu kommen.
Australien und Fiji spielen am Sonntagnachmittag in Brisbane gegeneinander. Der Sieger trifft am nächsten Sonntag auf Neuseeland. Der Einzug in die Endrunde ist damit klar – offen bleibt vor allem, ob die Kiwi Ferns ihren vierten Titel gewinnen oder erneut an Australien scheitern.
Die übereinstimmenden Berichte von BBC Sport und The Guardian bestätigen den 32:0-Erfolg, den Einzug ins Finale und Waakas drei Versuche. Die BBC ergänzt die 131 Meter, die neun Turnierversuche und den möglichen Finalgegner. Der Guardian liefert mit dem 8:0-Stand zur Pause, den letzten vier Versuchen und den Details zu Samoas Fehlern den vollständigen Spielverlauf.
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Quellen
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