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Zwischenwahlen drücken Trump: Internationale Entscheidungen stehen an

Nach seinen Verlusten bei den Zwischenwahlen steht US-Präsident Trump vor wichtigen internationalen Entscheidungen. CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt ist bezüglich der Ukraine und der Lage im Iran optimistisch.

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Zwischenwahlen drücken Trump: Internationale Entscheidungen stehen anAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Trump nach den Midterms: Ändert er seine Außenpolitik.

Am Donnerstag, 5.11., nahmen Nicole Bastian und Christian Lammert eine neue „Trump Watch“-Folge auf. In der kommenden Woche stehen Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA an. Damit trifft die Diskussion mit dem außenpolitischen Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, genau den Moment, in dem die neue politische Konstellation in Washington praktisch werden könnte.

Die Verhandlungen in der kommenden Woche machen aus der Midterms-Frage eine praktische

Die Zwischenwahlen verändern laut Vorschau den Kontext, in dem Trump seine internationalen Entscheidungen treffen muss. Neu ist nicht nur, dass es nun demokratische Mehrheiten im Kongress gibt. Offen ist außerdem, ob Trump selbst ein dauerhaft positives außenpolitisches Erbe anstrebt. Beide Faktoren werfen dieselbe Frage auf: Werden sie ihn zu einer anderen Politik im Iran oder im Umgang mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine bewegen?

Besonders greifbar wird diese Frage durch die Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA in der kommenden Woche. Hardt räumt Trump in diesen Verhandlungen eine stärkere und stetigere Rolle zu. Seine Erwartung ist, dass die USA der Ukraine dann deutlicher und dauerhafter beistehen. Seine Begründung verdichtet sich in einem Satz: „Amerika will am Ende auf der richtigen Seite stehen.“

Damit ist die Erwartung an Trump bereits klarer als die Frage, ob sie eintreten wird. Die Folge stellt nicht Trumps jeweilige Position in einer isolierten、单 issue, sondern die Wirkungskette dar: schwächere politische Stellung nach den Zwischenwahlen, ein möglicher Anspruch auf ein positives Erbe und die daraus folgende Suche nach einer glaubwürdigen Rolle in der Ukraine.

Nach den Verlusten bei den Zwischenwahlen stehen für den US-Präsidenten wichtige internationale Entscheidungen an: CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt ist optimistisch für die Ukraine und die Lage im Iran.

Quelle: Handelsblatt

Hardt hofft auf ein Ende des iranischen Militärkonflikts

Beim Iran formuliert Hardt ebenfalls eine Hoffnung, keine Feststellung. Er sieht die Möglichkeit, dass die USA und der Iran gemeinsam ein Ende für den militärischen Konflikt finden. Diese Formulierung ist wichtig: Hardt beschreibt weder einen bereits erzielten Durchbruch noch eine konkrete Abfolge einzelner Schritte. Seine Einschätzung bezieht sich auf die Möglichkeit, dass beide Seiten eine gemeinsame Grundlage finden.

Das Gegenargument liegt in genau diesem Abstand zwischen Hoffnung und belegter Entwicklung. Die Vorschau nennt keine Vereinbarung, keinen Verhandlungstermin und keine Bedingung, an der sich das Zustandekommen eines iranischen Friedensprozesses festmachen ließe. Bastian und Lammert sprechen deshalb ausdrücklich darüber, wie berechtigt diese Hoffnungen sind. Nicht die Aussicht allein steht im Mittelpunkt, sondern ihre Belastbarkeit.

Hardt ordnet damit zwei außenpolitische Ziele nebeneinander ein. Im Iran geht es um das Ende eines militärischen Konflikts. In der Ukraine geht es um Trumps Verhalten während der Verhandlungen mit Russland. In beiden Fällen kommt seine Rolle nach den Zwischenwahlen ins Spiel. Das verbindet die beiden Themen, auch wenn die Vorschau für sie keine konkreten Ergebnisse oder Fristen nennt.

Trumps Zollpolitik öffnet eine zweite Front neben Iran und Ukraine

Der Blick auf die Außenpolitik endet in der Folge nicht bei den beiden militärischen und diplomatischen Krisen. Hardt behandelt außerdem Trumps Zollpolitik und räumt der commercial Dimension der US-Außenpolitik eigenen Raum ein. Seine Erwartung ist, dass Europa der USA entgegenkommt. Noch konkreter wird sein Vorschlag: USA und Europa könnten sich handelspolitisch gegenüber China vereinen.

Als Ziel nennt er nicht lediglich engere Beziehungen zwischen Washington und Europa. Gemeinsam könnten beide Seiten von China bessere, klare, verbindliche Regelungen einfordern und durchsetzen. Diese Formulierung macht einen zweistufigen Ansatz sichtbar: erst Regeln formulieren, dann ihre Durchsetzung organisieren. Ob und wie Trump darauf nach den Zwischenwahlen reagiert, entscheidet die Folge anhand der besprochenen Optionen.

Die stärkste Gegenargumentation zu Hardts Zuversicht besteht in der Ungewissheit der politischen Ausgangslage. Neue demokratische Mehrheiten im Kongress können einen Kurswechsel nahelegen; der Wunsch nach einem bleibenden positiven Erbe kann Trump aber auch dazu bewegen, vorhandene Initiativen sichtbar zu verteidigen. Beide Wirkungen sind in der Vorschau angelegt. Welche davon überwiegt, soll die Diskussion klären, statt es schon in der Vorschau festzulegen.

Die Woche vor den Ukraine-Verhandlungen wird zum eigentlichen Test

Die Aufzeichnung vom 5.11. und die für die kommende Woche angekündigten Verhandlungen bilden einen engen zeitlichen Rahmen. Innerhalb dieses Zeitfensters liegen die Fragen, die Hardt aufwirft: Kann Trump den Iran-Konflikt mit einer gemeinsamen Lösung beenden, kann er der Ukraine in den Verhandlungen mit Russland stärker und stetiger beistehen und wie will er mit Europa bei Zöllen und den Regeln gegenüber China verfahren?

Die Folge liefert damit kein vollständiges Regieprogramm. Sie zeigt aber, welche Entscheidungen in derselben Phase aufeinandertreffen. Hardts Optimismus betrifft die Ukraine und den Iran; sein Vorschlag für Zölle und China ergänzt diese beiden Themen um einen wirtschaftspolitischen Hebel. Ob Trumps Außenpolitik nach den Midterms kippt oder an Kontinuität gewinnt, soll sich genau an diesen konkreten Entscheidungen zeigen.

Die vollständige Diskussion mit Jürgen Hardt findest du in der Trump-Watch-Podcastfolge des Handelsblatts. Moderiert wurde sie von Nicole Bastian und Christian Lammert, produziert von René Gorny.

Quellen

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AI-unterstützt · redaktionell betreut

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